Project Name

Bewerbungsfrist bis zum 31. Mai 2021

Tribüne ohne Grenzen-Preis / Fanprojekt Kaiserslautern

Der Tribüne ohne Grenzen-Preis richtet sich an Einzelpersonen, Vereine, Initiativen, Fanclubs, Institutionen und weitere EntwicklerInnen eines Projekts, welche sich in besonderer Weise im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit und im Abbau gesellschaftlicher Barrieren verdient gemacht haben. Willkommen sind Projekte, die im Umfeld des Fußballs, speziell des FC Kaiserslautern, angesiedelt und bei denen Jugendliche und junge Erwachsene entweder als Zielgruppe oder Veranstalter involviert sind. Dies ist jedoch keine Voraussetzung. Der Preis ist dotiert mit je 500 Euro und wird an bis zu drei Projekte verliehen. Nähere Informationen zu Bewerbungsvoraussetzungen sowie die dazugehörigen Bewerbungsformulare sind auf der Fanprojekthomepage abrufbar.

Fanprojekthomepage

12. November 2020 - Deutscher Olympischer Sportbund e. V.

Hörmann verurteilt Anschlag auf Ausstellung jüdischer Sportstars in Bochum

Zu dem Anschlag auf die Bochumer Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung - Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ in der Nacht vom 9. auf den 10. November erklärt DOSB-Präsident Alfons Hörmann:

„Diese feige Tat trifft ganz SPORTDEUTSCHLAND. Wir verurteilen die hinterhältigen Angriffe auf das wichtige Andenken unserer Sportkameraden Lilli Hennoch, Alfred und Gustav Felix Flatow und Walther Bensemann auf das Schärfste. Zugleich stehen wir solidarisch mit unseren Mitgliedsverbänden DFB und Makkabi Deutschland und all denen, die sich für die Werte des Sports aktiv einsetzen."

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10. November 2020 - Amadeu Antonio Stiftung

Herzlichen Glückwunsch an die IVF Leipzig zum Hauptpreis bei der Verleihung des Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2020

Auf einem digitalen Festakt aus der Universitätsbibliothek „Albertina“ zu Leipzig wurde am Dienstagabend die Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport-Fußball (IVF Leipzig) mit dem Hauptpreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2020 ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der Jury und sehen den Preis als Bestärkung, uns auch weiterhin für eine Kultur der Gleichberechtigung und Diversität in Sachsen einzusetzen“, so Uli Heinze, Politikwissenschaftlerin und Projektkoordinatorin der IVF. „Seit einigen Jahren gibt es auch im sächsischen Fußball positive Entwicklungen im Bereich Demokratiebildung, wie die Einrichtung der Stelle für 'Integration und Demokratie' beim Sächsischen Fußballverband (SFV) belegt. Allerdings sind homofeindliche Beleidigungen, Abwertungen von Fußballspielerinnen sowie rassistische Schmähungen weiterhin Alltag auf den Fußballplätzen. Mit Blick auf die Sensibilisierung für Diskriminierungsvorfälle sehen wir auch bei den regionalen und landesweiten Verbänden noch Nachholbedarf“, erläutert Heinze.

Die IVF Leipzig leistet seit über 10 Jahren Bildungsarbeit im sächsischen Fußball zu den Themen Vielfalt, Gleichberechtigung und Teilhabe. Ein Fokus ihrer Arbeit liegt hierbei in der Sensibilisierung für verschiedene Diskriminierungsformen und Vorurteile, die sowohl im Breitensport-, als auch im professionellen Fußball zu beobachten sind. Im aktuellen Projekt 'Ein Verein für Alle' kooperiert die Initiative langfristig mit sächsischen Fußballvereinen. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Sensibilisierung der Vereinsmitglieder gegenüber diskriminierendem Verhalten im Fußball sowie ein Austausch über Gegenstrategien. Mit vielfältigen Bildungsangeboten werden verschiedene Akteur*innen in den Vereinen angesprochen um gemeinsam eine Vereinskultur der Gleichberechtigung und Vielfalt zu stärken.

Der Sächsische Förderpreis für Demokratie wird ausgelobt von der Amadeu Antonio Stiftung, der Freudenberg Stiftung, der Sebastian Cobler Stiftung, der Dirk Oelbermann Stiftung und der Doris-Wuppermann-Stiftung. Er wird seit 2007 jährlich vergeben. In diesem Jahr wählte die Jury aus 50 Bewerbungen die Preisträger*innen aus.

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20. Oktober 2020 - Südbadischer Fußballverband e.V.

Preisverleihung des Gottfried-Fuchs-Preises in Freiburg

Der Gottfried Fuchs Preis ist der kleine Bruder des Julius Hirsch Preises. Er hat auch mit der "!Nie wieder- Mischpoche"zu tun über die Personen Alfred Sengle und Eberhard Schulz. Den 3. Preis haben die "!Nie wieder - Freunde*innen aus Hoffenheim verliehen bekommen. Die Pressemitteilung des Südbadischen Fußballverbandes e.V. als Datei zum Download:

Pressemitteilung

Außerdem der Link zur Website vom Württembergischen Fußballverband e.V.:

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September 2020 - Mauthausen Komitee Österreich

Menschlichkeit ohne Grenzen!

Das vom Mauthausen Komitee Österreich veröffentlichte aufrüttelnde Video steht unter dem Jahresmotto "Menschlichkeit ohne Grenzen". In dem Video schildern Amber Weinber und Rouven Margules, Enkel von Opfern des Nazi-Terrors, die Geschichte ihrer Großmütter. Gertrude Weinber und Mathilde Margules mussten als Jugendliche aus Wien flüchten. Amber und Rouven wären heute nicht bei uns, wenn es damals nicht Menschen gegeben hätte, die ihren Großeltern geholfen haben.

YouTube-Video

Samstag, 19. September 2020 - Aufruf

Tag der Zivilcourage

Warum setzen wir uns für Zivilcourage ein? Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass Zivilcourage ein ganz wesentlicher Baustein für unsere Freiheit und Demokratie ist. Jeder kann überall dazu beitragen - ob Klein oder Groß -, dass wir uns alle geschützt, verstanden und geborgen fühlen. Außerdem gibt es viele Engagierte, die sich im Namen der Zivilcourage auf verschiedene Art und Weise stark machen und die den 19.09. nutzen können, um durch erhöhte Sensibilität mehr Menschen als sonst zu erreichen und Zivilcourage greifbar zu machen. Was könnt ihr tun? Egal, ob als Verein, Gemeinde, Schule, Uni, Kindergarten,… Jeder von uns kann Zivilcourage lernen, weitergeben und darüber sprechen. Das Netzwerk kann wachsen und kann dabei voneinander lernen. Alle sind wichtig und jeder kann zur Gestaltung unserer Gesellschaft beitragen. Macht mit!

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Samstag, 12. September 2020 um 11 Uhr - Geschwister-Scholl-Platz, München

Solidarität statt rechter Verschwörungswahn

Die Querdenken-Proteste sind brandgefährlich und das nicht erst seit dem inszenierten Versuch von Rechtsextremisten und Nazis, das Reichstagsgebäude, unseren Bundestag zu besetzen. Die organisierte Neonazi-Szene ist nicht nur ein kleiner Teil der Demos, der zufällig mitläuft. Faschisten und Nationalisten haben die Demos nicht „nur“ unterwandert, sie bestimmen die Inhalte und Ziele der Veranstaltungen. Der Initiator der Querdenken-Proteste, Michael Ballweg, will das Grundgesetz außer Kraft setzen und hat sich zur QAnon-Bewegung bekannt, einer so bizarr wie gefährlichen Verschwörungsideologie, die von Rechtsradikalen und Reichsbürgern bestimmt ist. Nie wieder unterstützt den Aufruf zur Demo. Bringt bitte unbedingt eine Maske mit und haltet den Mindestabstand ein.

Solidarität statt rechter Verschwörungswahn

Donnerstag, 10. September 2020 um 20:00 – Blau-Weiss statt Braun e.V. - KSC-Fans gegen Nazis

Einladung zur Onlinelesung von Blau Weiss statt Braun

BWsB e. V. präsentiert auf der Facebookseite die Onlinelesung mit anschließender Diskussion mit dem Autoren Ronny Blaschke und seinem neuen Buch MACHTSPIELER - Fußball in Propaganda, Krieg und Revolution. Da das Buch sehr komplex ist, möchten wir zum Inhalt des Buches auf die Seite des Autors verweisen. Für die anschließende Diskussion konnten folgende Gesprächspartner*innen gewonnen werden und werden zugeschaltet: Ronny Blaschke = Autor des Buches Machtspieler; Fix - Groundhopper und Länderspielfan zum Thema Atmosphäre bei Länderspielen; Nadim z. Rai zum Thema Fußball in Syrien; Gleen Jäger (Journalist) zum Thema Quatar. Danke schonmal an Andreas Gräber (Fanbetreuung KSC) für die Technik. Moderation: Stefan Stoll (Vorsitzender BWsB e. V.). Zusammen möchten wir die Themen des Buches beleuchten und auch auf die Situation in anderen Ländern eingehen.

Seite des Autors

Zvi Cohen erzählt seine Lebensgeschichte in diesem Video - Zeitzeugen Aussage zum 75. Gedenktag des Holocaust 2020, mit englischen Untertiteln

Als Eberhard Schulz Zvi Cohen 2008 im Kibbuz „Beit Terezin“ kennenlernte, im Rahmen des Turniers der U18 – Nationalteams, war das nicht nur der Beginn einer Freundschaft. Zvi erzählte dort den jungen deutschen Kickern, seine Lebensgeschichte und auf Einladung von „!Nie wieder“ diese viele Male auch in Deutschland. Die Orte Berlin – Theresienstadt – der Kibbuz Ma‘aberot bei Tel Aviv prägten seine Lebensgeschichte.1931 in Berlin geboren, erlebte er die grauenvolle Naziverfolgung. Mit 12 Jahren wird er zusammen mit seinen Eltern nach Theresienstadt deportiert. Im Februar 1945 wird die kleine Familie auf wunderbarer Weise gerettet, in dem sie den Zug von Theresienstadt in die Schweiz besteigt. Dieser Zug hätte auch nach Auschwitz fahren können. Der Hölle entkommen, erzählt Zvi über sein Leben in Israel und von der zwingenden Notwendigkeit, gegen den zerstörerischen Wahnsinn des Antisemitismus, des Rassismus und des Fremdenhasses unablässig sich zu empören und zu engagieren.

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Mittwoch, 20. Juli 2020 – FC Ente Bagdad

Offener Brief: Lesbos darf nicht in Vergessenheit geraten

Der FC Ente Bagdad richtet in einem offenen Brief einen Aufruf zur Soforthilfe für die auf Lesbos im Lager Moria gestrandeten Geflüchteten an die Verantwortlichen der deutschen und europäischen Politik. Sie hoffen auf schnelle Hilfe der Politik. Die angekündigte Übernahme von 1.500 Flüchtlingen hat nämlich bisher nur zu einem sehr geringen Bruchteil stattgefunden.

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Montag, 13. Juli 2020 - NRW

Bildungsarbeit in den NRW-Fanprojekten

Eine neue Publikation in der Reihe „Jugend in NRW“ mit dem Titel „Fanarbeit und historisch-politische Bildung in nordrhein-westfälischen Fanprojekten“ ist erschienen. In diesem Band werden verschiedene Formate vorgestellt, die Fanprojekte für den Themenbereich Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit in diesem Themenfeld entwickelt haben.

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Dienstag - Mittwoch, 7. - 8. Juli 2020 - FANport Münster

Sommerferien mit dem FANport Münster

Für die Sommerferien bietet FANport Münster verschiedene Angebote für junge Preußenfans und andere Fußballbegeisterte aus Münster an. Mit dem Lernort Preußenstadion ins Jüdische Museum nach Dorsten sowie in die Wewelsburg bei Paderborn, wo die Ausstellung „Fußball im Nationalsozialismus“ besucht wird. Infos gibt es hier:

Website Lernort Preußenstadion

Für die fünfte Ferienwoche gibt es ein reichhaltiges Freizeitprogramm. Einzelheiten findet sich unter:

Website FANport Münster

Samstag, 4. Juli 2020 - Nie wieder! - auch in Kandel

Nach der Ermordung eines Kandeler Mädchens durch einen syrischen Asylbewerber im Dezember 2017 wurde das Städtchen Kandel in der Südpfalz zum Brennpunkt von Rechtsextremismus. Unter dem Vorwand "Schutz und Sicherheit für Frauen und Kinder" demonstrieren jeden Monat Rassisten, Neonazis und Rechtsextremisten. Ihre krude These: Menschen, die nicht aus Deutschland kommen, sind alle gewalttätig und minderwertig - und müssen "weg" - zusammen mit den Politikern, die für die deutsche Asylpolitik verantwortlich seien. Zuende gedacht bedeutet das nichts anderes als eine Abschaffung unserer Demokratie und Grundrechte, nach denen jeder Mensch gleich zu behandeln ist. Unabhängig von Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung. Das Bündnis "Kandel gegen Rechts" organisiert regelmäßig Protestkundgebungen und leistet Aufklärungsarbeit. In diesem Bündnis arbeiten auch Mitglieder von Blau-Weiß statt Braun e.V. mit. Rassismus bedeutet Ausgrenzung und Isolierung von Menschen und führt nicht selten zu nonverbalen und physischen Angriffen gegen Minderheiten. Das müssen wir verhindern, die deutsche Geschichte zwischen 1933 und 1945 darf sich nicht wiederholen. Nie wieder!

Freitag, 5. - 7. Juni 2020 - Ver.di Bundesgeschäftstelle in Berlin

Die Zukunft des Fußballs ist weiblich - oder nicht?!

Das Netzwerk F_in - Frauen im Fußball gibt es seit 2004, es verbindet seitdem weibliche Fußballfans, Journalistinnen, Spielerinnen und Fanprojeklerinnen aus dem deutschsprachigem Raum und fungiert als Interessenvertretung sowie wichtiges Sprachorgan für viele weibliche Fußballfans. Im Rahmen der Konferenz öffnet sich das Netzwerk für Interessierte und möchte über drei Tage mit euch zusammenkommen, um über Geschlecht, Vielfalt und Feminismus im Fußball zu diskutieren. Angeboten werden neben Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen, auch ein Markt der Möglichkeiten, die Fan.Tastic Females Ausstellung, Kinderbetreuung, Übersetzungsmöglichkeiten sowie ein buntes Abendprogramm. Wer Lust hat, auf dem Markt der Möglichkeiten einen Tisch mit seiner oder ihrer Gruppe oder Initiative zu bespielen, kann uns anschreiben konferenz.2020@gmail.com, ebenso wie Freiwillige, die uns vor Ort unterstützen möchten.

Mittwoch, 3. Juni 2020

"Es geht um Menschenrechte"

Fortuna Düsseldorf tritt rassistischen und fremdenfeindlichen Bestrebungen aktiv entgegen. So steht es in der Satzung des Traditionsvereins. Das Gleiche macht derzeit Torwart Zack Steffen, in dessen Heimat, den USA, es nach dem Tod von George Floyd zu zahlreichen Demonstrationen kommt, bei denen sich die Teilnehmer gegen Rassismus und Polizeigewalt gegenüber Schwarzen aussprechen. Der Nationaltorhüter engagiert sich aktiv gegen Rassismus. www.f95.de hat mit ihm darüber gesprochen.

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Montag, 1. Juni 2020

"Hamburger Fußball im Nationalsozialismus"

"Hamburger Fußball im Nationalsozialismus. Einblicke in eine jahrzehntelang verklärte Geschichte." ist der Titel einer Wanderausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, die zum ersten Mal 2016 im Hamburger Rathaus gezeigt wurde. In dem Podcast, eingestellt im Netzwerk Erinnerungsarbeit (HSV) spricht Paula, die an der Erarbeitung der Ausstellung beteiligt war, über diese Geschichte. Welche Rolle spielte der Fußball im Nationalsozialismus? Wer konnte damals überhaupt Fußball spielen? Was lässt sich über den HSV zu dieser Zeit sagen?

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Freitag, 8. Mai 2020 - Fanprojekt Babelsberg

"Erinnerungsarbeit im Fußball" / Podcast

Anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung vom deutschen Faschismus, haben Christian aus der Fanszene des SV Babelsberg 03 und von der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes, mit Lukas vom Fanprojekt über die Bedeutung von Gedenken und Erinnern im Fußball gesprochen.

Podcast

Mittwoch 15. April 20.15 Uhr / ZDF info

"24 Stunden Dachau"

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Dachau begleitete und interviewte ZDFinfo Zeitzeugen und Personen, die sich aktuell in Dachau in der Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit engagieren. Besonders wertvoll sind sicherlich die Interviewsequenzen mit den Zeitzeugen Abba Naor (92, KZ-Dachau-Überlebender) und mit Georg Stefan Troller (98, als amerikanischer Soldat kurz nach der Befreiung im KZ Dachau). Das Filmteam hat auch einen Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte von Spielern der U16 und U 17 von Schalke 04 begleitet. Ausschnitte werden in der Doku zu sehen sein. Die Dokumentation wird in der Mediathek zur Verfügung stehen. Begleitet hat die Mannschaften Diakon Klaus Schultz, von der Evangelischen Versöhnungskirche. Er bietet seit vielen Jahren Schwerpunktrundgänge zu Fußball im KZ in der Gedenkstätte an.

Die Dokumentation wird in der Mediathek zur Verfügung stehen.

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Donnerstag, 9. April 2020 / 20 Uhr - DESI, Brückenstraße 23, Nürnberg - Fanprojekt Nürnberg

„Antisemitismus im Fußball“ / Vortrag von Florian Schubert

Fußball wird von Millionen von Menschen in Deutschland gespielt, von noch mehr Fans im Stadion oder am Bildschirm verfolgt. Fußball ist ein kulturelles Ereignis - und gleichzeitig ein Bereich, in dem Diskriminierung und besonders Antisemitismus noch immer gegenwärtig sind, so der Autor Florian Schubert. Mit antisemitischen Stereotypen werden seit jeher gegnerische Spieler, Fans und auch Schiedsrichter diskreditiert. Florian Schubert eruiert, in welcher Form und in welchen Kontexten Antisemitismus im Fußball seit den 1980er Jahren in der BRD und in der DDR auftaucht und wie er fußballintern bewertet wird. Er untersucht die Funktion antisemitischen Verhaltens bei Fans, Spielern und Vereinsverantwortlichen - von Nationalmannschaft und DFB bis hin zu regionalen Vereinen. Am Ende steht die Frage, ob das Stadion in Bezug auf diskriminierendes Verhalten eine Sonderstellung einnimmt oder als Brennglas gesellschaftlicher Phänomene gesehen werden kann.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Fußballkulturwochen gegen Antisemitismus“ vom Fanprojekt Nürnberg statt.

Donnerstag, 9. April 2020

Aufruf: Grundrechte, unsere Geschichte und was wir jetzt brauchen

"!Nie wieder" steht neben der Erinnerung ebenso für die Gegenwart: für ein demokratisches Miteinander, für Solidarität und Anerkennung, für ein gelebtes Europa, für Frieden und das bewusste Leben und Einfordern der Menschenrechte. - Wir schauen gerade zu unseren Freund*innen nach Italien und Spanien und in die anderen Länder, in denen die Corona-Pandemie zu großem Leid führt und wo beschämend wenig von einer tatkräftigen Solidarität der europäischen Nachbarn zu sehen ist. - Wir schauen in die griechischen Lager, wo geflüchtete Kinder und Erwachsene keine Chance haben, die heutigen Hygieneregeln ansatzweise einhalten zu können und die europäische Solidarität versagt.

Aufruf

Montag, 30. März 2020 / 1930 Uhr - Bürgersaal Landtag NRW

Zeitspiel - Das Mädchenorchester von Auschwitz

Nach Texten von Fania Fenelon und Arthur Miller lädt das junge Ensemble Mariengarten unter der Regie von Sascha Drücker in den Landtag ein.

Flyer

Donnerstag, 26. März 2020 / 18 Uhr - Altes Rathaus in München

"Münchner Lichtblicke 2019" / Preis

Seit dem Jahr 2000 vergeben die Landeshauptstadt München, die Lichterkette e.V. und der Migrationsbeirat München den Förderpreis “Münchner Lichtblicke”. Mit dem Preis werden Initiativen, Projekte und Einzelpersonen geehrt, die sich Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entgegenstellen und sich in vorbildlicher Weise für ein friedliches Miteinander, Toleranz und kulturelle Vielfalt einsetzen. Dabei stehen Projekte im Vordergrund, die noch wenig bekannt sind, kreative Lösungsansätze zeigen und die Partizipation von Migranten verwirklichen. Die Auszeichnung wird jährlich vergeben. Die Münchner Gruppe von "!Nie wieder" hat den Preis für seine engagierte Arbeit bekommen.

Mittwoch, 25. März 2020 / 11.00 und 20 Uhr - Kulturzentrum Schlachthof, Findorffstraße 51, Bremen

Drei Tage im März – Vom Bremer Schlachthof nach Auschwitz

Dokumentarisches Musiktheaterstück von Dardo Balke und Ralf Lorenzen. Initiiert hat die Aufführung der Arbeitskreis „Erinnern an den März 1943“. 275 Sinti und Roma aus dem Nordwesten vom Schlachthof in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

Donnerstag, 12. März 2020 / 19:00 Uhr - Haus der Fußballkulturen, Cantianstraße 25, Berlin

"Ultras in Syrien - Fankultur im Kriegsgebiet"

Seit rund neun Jahren tobt ein blutiger Bürgerkrieg in Syrien. Trotz dieser Umstände ist die syrische Ultràszene nicht klein zu kriegen. So unvorstellbar es auch klingen mag, die Freude am Fußball ist nicht verloren gegangen. In einer auf den Kopf gestellten Welt verbindet syrische Ultras noch immer etwas mit all den anderen Ultras dieser Welt: Die Liebe zum Fußball und zum eigenen Verein. Doch es geht ihnen nicht nur um den Sport, sie wirken mit ihrem Engagement auch in eine gespaltene Gesellschaft hinein.Mit einem kurzen Film und einem Vortrag von einem Referenten aus Syrien wird nachgezeichnet, wie sich der Fußball und mit ihm die Fanszene unter den Bedingungen des Krieges entwickelt haben und wie sich die Ultràbewegung positiv auf die Gesellschaft auswirkt. Im Anschluss wird es Raum für Fragen und Diskussionen geben.

Website

Bis 31. Januar 2020 - Erlebniswelt FC Bayern München, Allianzarena

Zwischen Atelier und Fußballplatz

Am 27. Februar 1900 haben 17 Künstler und Kreative den FC Bayern München gegründet. Unter ihnen waren unter anderem Maler, Bildhauer und Fotografen. Die Ausstellung "Zwischen Atelier und Fußballplatz" befasst sich mit Persönlichkeiten Münchens zur Zeit des Schwabinger Kunst-und Kulturlebens, auf und neben dem Fußballplatz.

Donnerstag, 30. Januar 2020 / 19 Uhr - Kulturzentrum Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2 – 6, München

"Für die deutschen Sinti und Roma war der Krieg 1945 nicht zu Ende"

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, am 27. Januar 2020, wird der Sinto Oswald Marschall, über die Verfolgungs- und Leidensgeschichte seines Volkes in Zeiten des Genozids erzählen. Die Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ lädt den erfolgreichen Amateurboxer, der zahlreiche Kämpfe in der deutschen Nationalstaffel bestritt, zu einem Dialog ein, in deren Mittelpunkt er auch über seine Familien- und Lebensgeschichte berichtet. Einer der Dialogschwerpunkte liegt auf der aktuellen Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrung der über 600 Jahre in Deutschland lebenden Sinti und Roma. Die Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“, 2004 in der Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau gegründet, bringt sich seither mit klugen und kreativen Aktionen und Projekten im Fußball und in der Zivilgesellschaft ein. Dieses Engagement ist begründet in der Aufforderung der überlebenden Häftlinge, dass Auschwitz und Dachau „Nie wieder“ sei. Im Rahmen der 16. Kampagne „!Nie wieder - Erinnerungstages im deutschen Fußball“ versteht sich diese Veranstaltung als eine unbedingte Einmischung gegen den aktuell wachsenden Antiziganismus in Deutschland und Europa.

Flyer

Montag, 27. Januar 2020 / Chelsea

Chelseas Kampagne "Say No to Antisemitism"

Der englische Premier-League Klub FC Chelsea begeht den diesjährigen "Holocaust-Gedenktag" mit einer besonderen Aktion. Auf der Westseite des Stadions Stamford Bridge im Londoner Stadtteil Fulham entsteht derzeit ein 84 Quadratmeter großes Wandgemälde mit den Konterfeis dreier Fußballer, die in Auschwitz gefangen gehalten wurden. Eines der drei Konterfeis zeigt den deutsch-jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch, der zwischen 1911 und 1913 sieben Länderspiele für Deutschland bestritt und 1943 nach Auschwitz deportiert wurde.

Chelseas Vorstandsvorsitzender Bruce Buck sagt: "Millionen von Menschen wurden während des Holocaust ermordet. Da immer weniger Zeitzeugen des 2. Weltkriegs heute noch leben, wird es immer wichtiger, an die Gräueltaten dieser Zeit zu erinnern, immer mit dem Ziel, das so etwas nie wieder geschieht." Das Wandgemälde ist Teil von Chelseas Kampagne "Say No to Antisemitism" und wird vom Teambesitzer Roman Abramovich finanziert. Über eine Livekamera können User auf der Internetseite des Klubs dem englisch-israelischen Künstler Solomon Souza beim Erstellen des 12 x 7 Meter großen Wandgemäldes zuschauen.

Website

Montag, 27. Januar 2020 / Bundesliga

Erinnerungstag im deutschen Fußball

Um den Spieltag wird in der Bundesliga mit dem Erinnerungstag im deutschen Fußball mit Durchsagen und Aktionen an den 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz erinnert. Profi- und Amateurvereine erinnern daran. Auch im deutschen Fußball wird jährlich am 27. Januar mit dem "Erinnerungstag des deutschen Fußballs" an die Auschwitz-Befreiung des Lagers erinnert. Der inzwischen 16. Erinnerungstag mit der klaren Botschaft "Nie wieder!" wird in diesem Jahr von DFB-Präsident Fritz Keller und DFL-Geschäftsführer Christian Seifert gefördert und unterstützt.

Stadiondurchsage

Website ZDF

Website RP Online

Montag, 27. Januar 2020 / 17.00 - 19.00 Uhr - an über 100 Gedenkorten in Deutschland

#LichterGegenDunkelheit - Beleuchtungsflachmob

An über 100 Orten werden am 75. Jahrestag der Befreiung Orte des Terrors und der Gewalt in der Zeit des Nationalsozialmus beleuchtet sein. Begleitet wird der Beleuchtungsflashmob mit vielfältigen Aktionen. Um 17.00h findet in Berlin ein Pressegespräch statt, im Rahmen dessen die Website www.lichter-gegen-dunkelheit.de freigeschaltet wird. Über Hashtag #LichterGegenDunkelheit und #75Befreiung kann die Aktion live verfolgt werden. "!Nie wieder" unterstützt diese Aktion.

Website (Anmerkung; geht erst am 27.1.20 um 17 Uhr)

Montag, 27. Januar 2020 /15.00 - 15.50 - 17.00 Uhr / Innstraße 18, Montegelasstraße 2, Neuberghauserstraße 11 in München

Erinnerungszeichen für Irene & Wilhelm Neuburger und für Hedwig & Hugo Railing

Der FC Bayern München, die Stadt München und "!Nie wieder" erinnert mit Stelen und Tafeln an den letzten Wohnorten an verfolgte und ermordete Vereinsmitglieder.

Flyer

Freitag, 24. Januar 2020 / 16 Uhr - Jakobsplatz München

Gesicht zeigen gegen Judenhass!

PEGIDA darf sein antisemitisches Gift in der Mitte unserer Stadt verbreiten: Dabei bleibt es auch nach dem Beschluss des Kreisverwaltungsreferats vom Montag.Die PEGIDA-Demonstration mit dem Titel "Beschneidung von Kindern und Säuglingen verbieten" wird lediglich in die Sendlinger Straße verlegt und findet damit immer noch in Sichtweite der Synagoge statt. An ihrem judenfeindlichen Inhalt ändert sich nichts. Judenhass darf in München keinen Platz haben! Zur Unterstützung des jüdischen Lebens in unserer Stadt sind mehrere Gegenveranstaltungen geplant.

Daher appelliert Charlotte Knobloch, Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayer und der Präsident Robby Raiber, Präsident von Maccabi München auf den Jakobsplatz zu kommen, Gesicht zu zeigen und Freunde, Verwandte und Bekannte mitzubringen. Je mehr Menschen gegen Judenhass auftreten, je deutlicher die Absage an Hass und Intoleranz, desto besser.

Freitag, 24. Januar - 10. Februar 2020

16. Erinnerungstag im deutschen Fußball

In Zusammenarbeit mit der DFL und dem DFB gibt es zahlreiche Aktionen im und um die Stationen in der Bundesliga und bei den Amateurvereinen.

Stadiondurchsage

Donnerstag, 23. Januar 2020 / Maschinenhaus der Kulturbrauerei Berlin

"Freistoß – Anstoß – Abpfiff: Berliner Fußball 1990“

Unter diesem Motto unternehmen wir eine Zeitreise zurück zum 27. Januar 1990. Hertha und Union treffen vor zehntausenden Berliner*innen erstmals nach dem Mauerfall im Olympiastadion aufeinander. Zeitgleich begegnen sich im Prenzlauer Berg Vereine aus den vormals geteilten Stadthälften zum ersten gesamtberliner Turnier. Der Fußball hatte in der Zeit der deutschen Teilung eine verbindende Brücke zwischen Ost und West gebildet.

Die Volksfeststimmung verflog jedoch alsbald und wurde von den tiefgreifenden Veränderungen des Jahres 1990 überlagert: Was bedeutete die Überwindung der Teilung und das Zusammenwachsen für die Vereine, die Verbände und die Spieler? Darüber reden wir mit den Beteiligten: Helmut Klopfleisch, bis 1990 wahrscheinlich größter Hertha-Fan aus Ost-Berlin, Heiko „Pille“ Buchholz, pflegte schon vor 1990 Fanfreundschaften über die Mauer hinweg, Olaf Seier, am 27. Januar 1990 Kapitän des 1. FC Union Berlin, Theo Gries, am 27. Januar 1990 für Hertha BSC auf dem Platz, Peter Deutschmann (VfB Pankow), wirkte 1990 an der einzigen Ost-West-Vereinsfusion mit, Christian Wille (TSC Friedenau), begründete 1990 das einzige Mauerfallgedenkturnier, Kathrin Nicklas, wechselte 1990 in der Verbandsarbeit von Ost nach West und Uwe Hammer, 1990 im Präsidium des West-Berliner Fußballverbandes.

Mittwoch, 22. Januar 2020 / Bayrisches Fernsehen

Fans von 1860 München besuchen die KZ-Gedenkstätte Auschwitz

Über den Besuch vom Fanprojekt München mit Fans von 1860 München in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz ist eine Reportage entstanden. Der BR hat die Gruppe begleitet. Auch Fans vom FC Bayern werden in einigen Tagen mit dem Fanprojekt München in die Gedenkstätte Auschwitz fahren.

Film

Dienstag, 21. Januar 2020 / 18 Uhr - BAIZ, Schönhauser Allee 26a, Berlin

Ein schwieriges Feld - Fußball und Fankultur in Nordkorea

Wurde der Bevölkerung tatsächlich vorgegaukelt, Nordkorea hätte die WM gewonnen? Gibt es dort eine Liga und kann man überhaupt Spiele besuchen? Welche Rolle spielt der 25. April und was wurde aus den Helden von 1966? Michael (Zeitspiel – Magazin für Fußball-Zeitgeschichte) und Harry (Pyongyang Travel) bieten einen seltenen Einblick in die Fußballkultur Nordkoreas und berichten von ihren eigenen Erfahrungen auf Reisen im Lande anhand von Bildmaterial und einer offenen Diskussion.

Moderation: Rico Noack (Gesellschaftsspiele e.V.).

Im Vorfeld der Veranstaltung wird ab 18:00 Uhr der Dokumentarfilm „The Game of Their Lives“ gezeigt.

Samstag, 19. Januar - 11. Februar 2020 - Mainz

Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt

Im Rahmen des Erinnerungstages im Deutschen Fußball veranstaltet FC Ente Bagdad, in Zusammenarbeit mit dem 1. FSV Mainz 05, dem Fanprojeket Mainz und den Supporters Mainz ein Vielzahl von Veranstaltungen.

Website

Sonntag, 19. Januar 2020 - Fanprojekt Stuttgart

Exkursion zur Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Leonberg

Die beiden langjährigen Kickers-Fans Dieter Rebstock und Holger Corsten werden durch die Gedenkstätte führen. In den beiden 300 m langen Röhren des ehemaligen Engelberg-Autobahntunnels wurden Häftlinge aus dem elsässischen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof unter entsetzlichen Bedingungen zur Mitarbeit bei der Produktion von Tragflächen des Messerschmitt-Düsenjägers Me 262 gezwungen. Danach werden sie einen Vortrag präsentieren, in dem der jüdische Beitrag zum Fußball in Süddeutschland beleuchtet wird, selbstredend mit Bezug zu den Stuttgarter Kickers.

Die Exkursion ist Teil der vielfältigen Aktionen zum „16. Erinnerungstag im deutschen Fußball“, mit dem der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedacht wird, der sich am 27. Januar 2020 zum 75. Mal jährt.

Freitag, 16. Januar 2020 / 19 Uhr - EineWeltHaus München, Schwanthalerstraße 80

Katar, Menschenrechte und der FC Bayern - Hand auf, Mund zu?

Das Land steht seit Jahren wegen der Ausbeutung von Gastarbeitern und zahlreicher Menschenrechtsverletzungen in der öffentlichen Kritik. Tausende Arbeiter verloren in den letzten Jahren durch die widrigen Arbeitsbedingungen ihr Leben. Im ersten Halbjahr 2019 kamen allein aus Nepal 111 Gastarbeiter auf katarischem Boden zu Tode. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch kritisieren wiederkehrend, dass grundlegende Menschenrechte nicht eingehalten werden. Nicht selten sehen sich die großteils aus Südostasien und Afrika stammenden Arbeiter sklavenähnlichen Bedingungen ausgesetzt. Auf Kritik an der Partnerschaft mit Katar ist von Seiten der Vorstände und des Präsidiums des FC Bayern immer wiederholt von einer „verbesserten Situation der Arbeiter- und Menschenrechte“ in Katar zu hören, dass man im Dialog sei und nur ein Dialog etwas zum Positiven verändern können.

Zwei Mitglieder des vor Ort in Katar selbstorganisierten nepalesischen Arbeiter-Netzwerks, Shramik Sanjal (shramiksanjal.org), haben unsere Einladung, nach München zu reisen und über die Situation der Menschen- und Arbeitsrechte in Katar zu sprechen, angenommen. Für eine Diskussion über die Situation in Katar und darüber, was Partner, seien es Fußballverbände oder Fußballvereine, wie der FC Bayern München, und/oder Fans an Beitrag leisten können/müssen, sind zudem weitere Gesprächsteilnehmer geladen, u.a. Vertreter vom FC Bayern.

Flyer

Bis 15. Dezember 2019

Jugendpreis Gottfried Fuchs für Vereine mit besonderem Engagement
Für Menschlichkeit und Toleranz - Gegen Rassismus und Antisemitismus

Die drei baden-württembergischen Fußballverbände Südbaden, Baden und Württemberg erinnern mit dem Jugendpreis an Gottfried Fuchs, stellvertretend für alle jüdischen und andere diskriminierte Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Funktionäre und Vereinsmitglieder, die nach der Machtübernahme durch die Nazis aus der Gesellschaft und der Fußballfamilie ausgeschlossen wurden.Ausgezeichnet werden Vereine, Abteilungen oder einzelne Mannschaften aus dem Jugendbereich, die alleine oder in Kooperation mit Schulen für Menschlichkeit und Toleranz entschieden eintreten und sich gegen Antisemitismus, Rassismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit und andere Formen der Diskriminierung besonders engagieren. Die Maßnahmen (Projekte, Aktionen, Veranstaltungen, Initiativen) können einmalig oder auf Dauer angelegt sein und dürfen nicht länger als Juli 2017 zurückliegen.

Website

Montag, 9. Dezember 2019 - Opel Arena, Eugen-Salomon-Straße 1 in Mainz

„Einsatz statt Abseits: Vielfalt im Fußball für gesellschaftlichen Zusammenhalt – gegen Ausgrenzung und Rassismus“

Das BfDT veranstaltet zusammen mit der Landeshauptstadt Mainz und dem 1. FSV Mainz 05 eine Veranstaltung zum Thema Rassismus und Diskriminierung im Fußball. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie zivilgesellschaftliches Engagement in Vereinen, Faninitiativen und darüber hinaus zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen kann. Für einen interaktiven und kritischen Austausch teilen spannende Gäste wie Stefan Hofmann (Vereinsvorsitzender des 1. FSV Mainz 05), Michael Gabriel (Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj), Nina Reip (Netzwerk Sport & Politik bei der dsj) sowie Stefan Schirmer (ehrenamtlich engagierter Verein FC Ente Bagdad) ihre Erfahrungen und diskutieren über Fußball als Chance für gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Anmeldung unter migration.integration@stadt.mainz.de

Montag, 9. Dezember 2019 / 17.00 - 20.30 Uhr - Opel Arena, Eugen-Salomon-Straße 1, Mainz

Einsatz statt Abseits
Vielfalt im Fußball für gesellschaftlichen Zusammenhalt – gegen Ausgrenzung und Rassismus

Fußball verbindet – ob beim Spiel, während des gemeinsamen Trainings oder im Stadion als Fans: Der Fußball hat eine hohe integrative Kraft. Auf der anderen Seite gibt es national sowie international immer wieder Vorfälle und Berichte über rassistische Äußerungen, gewalttätige Fans, Homophobie und Diskriminierung. Was kann man gegen Spaltung, Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in Vereinen, Stadien und auf dem Platz tun? Wie können wir Werte, wie Toleranz und Respekt in die Gesellschaft und den Alltag tragen?

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Sonntag, 1. Dezember 2019 - Liverpool

Versprechen eingelöst!!!

Beim Julius-Hirsch-Preis 2019 in Frankfurt wurden die Toten Hosen mit dem Sonderpreis ausgezeichnet. Sie versprachen bei der Preisverleihung, bei einem Besuch in Liverpool sich mit dem Fanschal des ersten Preisträgers "Ente Bagdad" mit Jürgen Klopp fotografieren zu lassen. Sie haben das Versprechen eingelöst.

Dienstag, 26. November 2019

Gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die VVN/BdA

Die Auschwitz-Überlebende Esther Bejerano hat sich in einem offenen Brief an Finanzminister Olaf Scholz gegen diese Entscheidung ausgesprochen und ihn aufgefordert gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die „Vereinigung der Verfolgte es Naziregimes – Bund der Antifaschisten“ (VVN-BdA) vorzugehen. „Als zuständiger Minister der Finanzen fordere ich Sie auf, alles zu tun, um diese unsägliche, ungerechte Entscheidung der Aberkennung der Gemeinnützigkeit der Arbeit der VVN-BdA rückgängig zu machen und entsprechende Gesetzesänderungen vorzuschlagen“, Die 94-jährige Ehrenvorsitzende der VVN-BdA bezeichnete die Entscheidung vor dem Hintergrund alltäglicher rechtsextremer Bedrohungen als „Kränkung“. „Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus!“ Den vollständigen Text des Briefes finden Sie hier:

https://www.auschwitz-komitee.de/offener-brief-was-ist-gemeinnuetzig-zur-entscheidung-eines-finanzamtes/

https://www.openpetition.de/petition/bestaetigen/die-vvn-bda-muss-gemeinnuetzig-bleiben/c33334605bfac19537a5b83f475f104a

Freitag, 15. November 2019 / 19 Uhr - riffraff, Tegernseer Landstraße 96, München

Stadionpartisanen nachgeladen: Fußballfans und Holligens in der DDR

In dem Buch kommen jene zu Wort, für die ihr Fußballverein Heimat war. Fans und Rowdys berichten: Oberliga, Auswärtsfahrten, Europacup, Mode, Schlägereien, Suff und Mädchen. Leidenschaft und Krawall. Aberwitz und Politik. Romantik und Assiparagraph. Hingabe und Knast. Frank Willmann liest aus seinem Buch "Stadionpartisanen".

Mittwoch, 13. November / 19 Uhr - Historisches Rathaus, Marktplatz 1, Gräfenberg

Die Welt ist bunt - der Sport auch / 10 Jahre Gräfenberger Sportbündnis

Viele Gräfenberger können sich noch mit Schrecken an die über 50 Neonazi-Aufmärsche in Gräfenberg und Umgebung erinnern. Kreative Gegendemonstrationen des Bürgerforums Gräfenberg führten letztendlich dazu, dass der braune Spuk seit 2009 der Vergangenheit angehört. 2009 war auch das Jahr, in dem das Gräfenberger Sportbündnis offiziell gegründet wurde. Es ist eine Ausgliederung aus dem Bürgerforum Gräfenberg. Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Gräfenberger Sportbündnisses laden alle 10 Sportvereine des Sportbündnisses - Interessengemeinschaft Fairness, Respekt und Toleranz im Sport und Alltag - und die Stadt Gräfenberg zu einer kleinen Feier ein.

Sonntag, 10. November 2019 / 11.00 Uhr - Deutschen Fußballmuseum, Dortmund

Das Meistertrikot von Max Girgulski / Gedenkfeier

Max Girgulski galt als talentierter Nachwuchsspieler von Eintracht Frankfurt, bis er im Jahr 1933 wegen seiner jüdischen Herkunft aus dem Verein gedrängt wurde. Wie viele tausend andere jüdische Kicker in Deutschland musste er sich nun einem rein jüdischen Klub anschließen, um weiterhin Fußball spielen zu können. 81 Jahre nach der Zerschlagung der jüdischen Sportbewegung durch das NS-Regime übergibt Susana Baron, die Tochter von Max Girgulski, das einzig erhaltene Fußballtrikot aus dieser Zeit an das Deutsche Fußballmuseum. Ihr Vater trug es für Bar Kochba Frankfurt, mit denen er 1936 deutscher Makkabi-Meister wurde. Wenig später gehörte es zu den wenigen Zeugnissen aus seinem alten Leben, die er mit auf seine Flucht nach Südamerika nahm. Nun kehrt dieses Unikat als einzigartiges Zeugnis eines lange vergessenen und verdrängten Kapitels deutscher Fußballgeschichte zurück in seine ursprüngliche Heimat.

Einladung

Mittwoch, 23. Oktober 2019 / 19.30 - Fanprojekt Hoffenheim, Werderstr. 84, Sinsheim

AJDE! Fußballkultur in Israel

Warum hängt im Fanblock des Drittligisten Maccabi Yafo eine Bulgarienfahne und eine kurdische Fahne im Block des Drittligisten Beitar Nordia Jerusalem? / Was treibt junge Männer in arabischen Städten an, Ultras ihrer lokalen unterklassigen Teams zu sein, und wie kommen sie mit den Ultras jüdischer Mannschaften aus? / Welches ist die arabische Fußballhauptstadt und welche Bedeutung hat diese Frage für arabische Fußballfans? / Was wird in Stadien arabischer Mannschaften gerufen und was passiert, wenn man sich dort auf Hebräisch unterhält? / Welche Rolle spielen Politik und Religion in den Stadien? Diesen und anderen Fragen wird der Referent Oliver Vrankovic (wohnhaft in Ramat Gan) nachgehen. Er hat sich in der Saison 2018/19 mehr als 75 Fußballspiele in Israel angeschaut und dabei mehrere Dutzend Fans verschiedener unterklassiger Teams kennengelernt und dabei das Land, in dem er seit 11 Jahren lebt, neu entdeckt.

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Mittwoch, 16. Oktober 2019 / 19 Uhr - Treff im Lindengarten, Wismar

Fieberwahn - wie der Fußball seine Basis verkauft

An der Fanbasis brodelt es. Dies haben nicht zuletzt die bundesweiten Fanproteste gegen den DFB gezeigt. Das Aufbegehren gegen zunehmende Kommerzialisierung und die Wut auf die Verbände nimmt - nicht nur bei den Ultras - zu. Christoph Ruf für sein Buch "Fieberwahn. Wie der Fußball seine Basis verkauft" hat er mit Fans, Funktionären und Trainern über die bedenklichen Entwicklungen im deutschen Fußball gesprochen. Damit tourt der freie Journalist durch Deutschland.

Samstag, 12. Oktober 2019

„Erinnern reicht nicht! Empört Euch! Die Tat heißt „Nie wieder!“ - Stellungnahme

Leid, Trauer und Schmerz sind über uns gekommen. Mit schmerzvoller Wucht ist die „!Nie wieder – Mischpoke“ von den Morden in Halle getroffen. Das Yom Kippur -– Wunder, die glückliche Rettung der Synagogenbesucher*innen, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit. Auch wenn wir als Nachgeborene den mörderischen Umgang der Deutschen mit ihren jüdischen Brüdern und Schwestern, mit ihren Brüdern und Schwestern aus dem Volk der Sinti und Roma, in der Nazizeit nicht miterlebt haben, spüren und verstehen wir, was dieser Gewaltexzess bei den Familien der Ermordeten, den Bedrohten in der Synagoge und darüber hinaus bei unseren Freunden in Israel und und bei den Mitstreiter*innen aus der Makkabi-Familie ausgelöst hat.

Stellungnahme

Donnerstag, 10. Oktober 2019 / 20 Uhr - Fanprojekt München, Stadion an Schleißheimer Str. 82, München

Sächsische Verhältnisse

Vortrag und Talkrunde zu Sächsische Verhältnisse - Roter Stern Leipzig - alternativer Fußball und Antidiskriminierungsarbeit in Sachsen.

Donnerstag, 15. August 2019

Offener Brief der Julius-Hirsch-Preisträger an die DFB-Ethikkommission

Die Schalker Fan-Initiative gegen Rassismus und Diskriminierung e.V. lässt die "Causa Tönnies" leider keine Ruhe. Am 15.08. befasst sich die DFB-Ethikkommission mit dem Thema. Im Namen vieler Julius-Hirsch-Preisträger wird im Vorfeld der Sitzung ein Appell (pdf) an die Kommission gerichtet. Wichtigster Inhalt: Klarstellung, dass die Aussage rassistisch war. Denn nur wenn man Probleme benennt, kann sich damit auch auseinandersetzen! Fragen und Anregungen an mac@fan-ini.de schreiben.

Appell

Dienstag, 16. Juli - 30. September 2019
Los Angeles Museum of The Holocaust, 100 S. The Grove Dr., Los Angeles

Venerated - Persecuted - Forgotten: Victims of Nazism at FC Bayern Munich

Curated by FC Bayern Erlebniswelt and appearing for the first time outside Europe, this exhibit highlights the heart-wrenching stories of nine players and officials who were persecuted and murdered by the Nazis because of their religion or political views. It includes the remarkable saga of Jewish club president Kurt Landauer, who was forced to resign his post and was imprisoned in Dachau. Returning to Munich after the war only to find his beloved team in shambles, Landauer led the effort to rebuild the stadium and the club. Today he is remembered as one of FC Bayern Munich’s most important figures and an important contributor to the club’s success.

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Dienstag, 16. Juli 2019 / 18.60 Uhr - Riffraff, Tegernseer Landstraße 96, München

Für eine lebendige Erinnerungskultur in Sportvereinen!

Im Juni 2009 erschien Anton Löffelmeiers Buch „Die Löwen unterm Hakenkreuz“ – und beleuchtete erstmals die Geschichte des TSV München von 1860 e.V. während des Nationalsozialismus. Zehn Jahre später möchten wir, die Löwenfans gegen Rechts, gemeinsam mit Anton Löffelmeier das Thema Erinnerungskultur bei unseren Löwen wieder aufleben lassen. Dazu wird zu einem Vortrags- und Diskussionsabend eingeladen. An der Podiumsdiskussion nehmen teil: Robert von Bennigsen, Beirat der Geschäftsführungs-GmbH der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA / Christian Exner, Mitarbeiter beim Fanprojekt München / Dagmar Jochum, Löwenfans gegen Rechts / Anton Löffelmeier, Archivar im Stadtarchiv München / Beatrix Zurek, Leiterin des Referats für Bildung und Sport der Stadt München / Moderation: Achim Sechzig Bogdahn.

Bis 30. Juni 2019 / DFB

Julius Hirsch Preis 2019 ausgeschrieben – Jetzt bewerben!

Bewerben können sich Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, die sich im Zeitraum von Juli 2018 bis Juni 2019 im Zusammenhang mit dem Fußball in besonderem Maße für Vielfalt und Respekt, für Demokratie und Menschenrechte sowie gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus eingesetzt haben. Ausgezeichnet werden sowohl zeitlich befristete Aktionen als auch unbefristete Projekte.Mit der Stiftung des Julius Hirsch Preises erinnert der Deutsche Fußball-Bund an den 1943 in Auschwitz ermordeten deutschen Nationalspieler jüdischen Glaubens.

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Samstag, 29. bis 30. Juni 2019

Gegen das Vergessen - 1. FC Nürnberg bietet Gedenkstättenfahrt an

Interessierte haben die Möglichkeit, an einer Bildungsfahrt teilzunehmen. Ziel ist die KZ- Gedenkstätte Flossenbürg. Club-Fans erwartet eine geführte Besichtigung der Gedenkstätte sowie ein Workshop zum Thema Biografie-Forschung. Zudem wird Zeit für eine alleinige Erkundung und Reflexion des Geschehenen sowie einen Austausch bei einem gemeinsamen Abendessen sein. Die Kosten betragen 40,- Euro (inkl. Bustransfer, Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück und Verpflegung). Die Gedenkstättenfahrt wird am Sportpark Valznerweiher mit Fachkräften aus dem Bereich der politischen Bildung in Gedenkstätten vor- und nachbereitet. Anmeldungen zur Gedenkstättenfahrt richten Interessierte via E-Mail bis 15. Mai 2019 an Andreas König, koenig@fcn.de.

Freitag, 28. bis 30. Juni 2019 - Sport-Schule Egidius Braun, Abtnaundorfer Str. 47, Leipzig

Internationales Fußballbegegnungsfest

Der Verein Tüpflelhausen, Julius-Hirsch-Preisträger 2017 läadt zum 5. Internationales Fußballbegegnungsfest in Erinnerung an seinen Gründungsmitglieder Max und Leo Bartfeld in den Leipziger Norden ein. Ein Fest am Beginn, offene Führungen zur Zwangsarbeit Deportierter in Leipzig-Plagiwtz, der Max- und Leo-Bartfeld-Pokal und ein Spiel der Auswahlmannschaft SK Bar Koch Leipzig/FC Blau-Weiß Leipzig steht u. a. in den drei Tagen auf dem Programm.

Programm

Dienstag, 11. Juni 2019 - Minsk

Den Dialog fördern und der Geschichte begegnen: Fan-Treffen in Belarus

Im Rahmen des EM-Qualifikationsspiels in Belarus kamen mit Unterstützung der DFB-Kulturstiftung Fans-, Vereins- und Verbandsvertreter aus Belarus, Russland, der Ukraine und Deutschland zu einer intensiven und eindrücklichen Arbeitsbegegnung in der Hauptstadt Minsk zusammen. Eine bislang einmalige Begegnung an einem Ort, der die vier Länder auch durch seine Geschichte miteinander verbindet..

Weitere Informationen

Dienstag, 28. Mai 2019 / 11 Uhr - Johann-Friedrich-von-Cotta Schule, Sickstraße 165, Stuttgart

Baumpflanzung zu Ehren von Julius Baumann

Das Kickers Fanprojekt und die Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule pflanzen auf dem Schulgelände einen Baum zu Ehren von Julius Baumann, dem ehemaligen Schiedsrichter der Stuttgarter Kickers, der wegen seines jüdischen Glaubens 1933 aus dem Verein ausgeschlossen und 1942 im Konzentrationslager Mauthausen ermordet wurde. Julius Baumann war als Schiedsrichter für die Stuttgarter Kickers aktiv, die in den 20er- und 30er-Jahren zu den erfolgreichsten Fußballvereinen in Süddeutschland zählten. Schon sehr bald nach Verabschiedung der „Stuttgarter Erklärung“ vom 9. April 1933, die den Ausschluss jüdischer und marxistischer Mitglieder aus den süddeutschen Fußballvereinen einforderte, musste Julius Baumann den Verein verlassen.Er wurde später in das Konzentrationslager Mauthausen verschleppt und dort am ermordet.

Pressemitteilung

Sonntag, 26. Mai 2019 / Europa

Aufruf zur Europawahl

Am 26. Mai 2019 findet die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Sie fällt in eine Zeit, in der Antisemitismus und Rassismus wieder erstarken und nationalistische Tendenzen die Idee eines gemeinsamen Europas untergraben. Auch der europäische Fußball ist von solchen Tendenzen betroffen. Die unterzeichnenden Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen, die dem Fußball in vielfältiger Weise verbunden sind, wollen uns daher zur Europawahl erklären.

Wahlaufruf

Flyer

Mittwoch, 22. Mai 2019 / 19 Uhr - Alfred Zingler Haus, Margaretenhof 10-12, Gelsenkirchen

„Keine Alternative – Rassismus, Nationalismus und die Verstrickung in die extreme Rechte – eine kritische Betrachtung der Afd“

In einem Vortrag analysiert Falk Mikoch (Sprecher der VVN_BdA NRW) die Ideologie der „AfD – Alternative für Deutschland“ und die Beziehungen dieser Partei zu einer breiten nationalistischen und völkischen Bewegung in Deutschland und die Vernetzung in die extreme Rechte.

Mittwoch, 22. Mai 2019 / Säbener Straße , München

Willkommen zurück, Kurt!

Knapp zwei Jahre nach der Idee einer Statue zu Ehren von Kurt Landauer, ehemaliger Präsident des FC Bayern München und nach einem guten Jahr intensiver Arbeit ist es endlich soweit. An der Säbener Straße heißt es: "Willkommen zurück, Kurt!". Die Statue wird als bleibende Erinnerung an eine der prägendsten Persönlichkeiten enthüllt.

Dienstag, 14. Mai 2019 /16.30 Uhr - Bushaltestelle Groß-Strehlitzer-Straße, Nürnberg

„Gegen das Vergessen“

Der Deportationsbahnhof Nürnberg-Märzfeld ist einer der zentralen Punkte dieser Route. Stationen sind zudem unter anderem Teile des Reichsparteitagsgeländes und markante Symbole der Nazizeit, wie die Zeppelintribüne oder die Kongresshalle. Referenten der Führung sind Siegfried Kett, ehemaliger Leiter des Nürnberger Bildungszentrums, und Aufsichtsratsmitglied Günther Koch. Die Führung dauert knapp zwei Stunden. Anmeldungen sollten via E-Mail bis spätestens Donnerstag vor dem jeweiligen Termin an Andreas König, koenig@fcn.de, erfolgen.

Donnerstag, 2. Mai 2019 / 18 Uhr - Rathaus Berlin-Charlottenburg

Ausstellung "1948"

Vorgeschichte und Gründung des modernen Israel gehören zu den zentralen Epochen der neueren Geschichte. Die Ausstellung 1948 leistet die lange überfällige Aufarbeitung. Überfällig, weil keine andere Epoche in den vergangenen Jahrzehnten mehr historischen Verzerrungen ausgesetzt war. Auf 32 Schautafeln gelingt es 1948, einen beachtlichen historischen Kontext zu vermitteln. Finissage 28. Mai um 18 Uhr. Die Ausstellung ist vom 2. - 31. Mai 2019 zu sehen.

Donnerstag, 28. Februar 2019 / 11.00 - 18.00 Uhr - Haus des deutschen Sports, Otto-Fleck-Schneise 12, Frankfurt

YOU`LL NEVER WALK ALONE - Strategien gegen Antisemitismus

Anfeindungen gegen jüdische Fußball*spielerinnen, NS-Verherrlichende Fangesänge, Antisemitismus beim Sponsering: Auch im Fußball kommt es immer wieder zu antisemitischen Vorfällen, die sich mal offener, mal subtiler äußern. Zahlreiche Fans und Organisationen stellen sich dagegen - eine breite Sensibilisierung bleibt bisher jedoch aus. Bei der Konferenz wird der Antisemitismus in den Blick genommen.

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DFB sucht Diversity Manager*in (m/w/d)

Ab sofort sucht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) eine*n Diversity Manager*in. Aufgaben sind u.a. strategische Bearbeitung, Konzeption und Umsetzung der inhaltlichen Arbeit im Thema Vielfalt/Anti-Diskriminierung (Schwerpunkte: Integration, Sexuelle Vielfalt, Gleichberechtigung, Strategien gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit), Erarbeitung einer Netzwerk-Strategie zur künftigen Zusammenarbeit mit Stakeholdern, Entwicklung und Durchführung von Projekten und Maßnahmen.

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Dienstag, 29. Januar 2019 / 18.30 Uhr - Stadion SV Darmstadt 1898

Erinnerung und Gedenken

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages findet kurz vor Stadionöffnung gemeinsam mit dem FC St. Pauli eine Kranzniederlegung auf dem Dr.-Karl-Heß-Platz statt. Der SV 98 steht für Toleranz und für Werte, die bewusst und sichtbar gemacht werden sollen, um zu erinnern, nicht zu vergessen und um Diskriminierung jeglicher Art entgegenzutreten. Gästen aus St. Pauli werden an der Gedenkveranstaltung teilnehmen.

Dienstag, 29. Januar 2019 / 19 Uhr - Fanprojekt Münster

"Identitäre Bewegung", AfD und "Neue Rechte" - Ihre Denkstrukturen und ihr Einfluss auf die Fankultur

Im Rahmen des Erinnerungsspieltages im deutschen Fußball am 27. Januar veranstaltet das Fanprojekt Münster einen Workshop, der sich kritisch mit der Entwicklung neu rechter Strukturen in der Fankultur auseinandersetzt. Edo Schmidt, der Leiter des Fanprojekts, führt gemeinsam mit dem Referenten und Journalisten Peter Römer durch den Abend.

Dienstag, 29. Januar 2019 / 19 Uhr - Kulturraum Subvesiv, Bochumer Str. 138, Gelsenkirchen

Ausgrenzung, Diskriminierung und Ermordung der Gelsenkirchener Sinti und Roma im deutschen Nationalsozialismus

Im Rahmen des Erinnerungstages im deutschen Fußball bietet die Schalker Faninitiative einen Vortrag zur Verfolgung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus ein. Prof. Dr. Stefan Goch spricht über die Ausgrenzung der Sinti und Roma aus der Gelsenkirchener Stadtgesellschaft und der anschließenden Deportation und Ermordung in den deutschen Vernichtungslagern.

Montag, 28. Januar 2019 / 19.09 Uhr - BORUSSEUM

Tag gegen das Vergessen

Zum neunten Mal wird im BORUSSEUM anlässlich des "Tags gegen das Vergessen" an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Ausschwitz und an die Millionen Opfer des Naziregimes erinnert. Dr. Martin Cüppers wird zu dem Thema in einem Vortrag den Beginn des Holocausts in den Blick nehmen. Jannis Gluth von der BVB-Fanabteilung und Andreas Kahrs vom Bildungswerk "Stanislaw Hantz e.V." moderieren den Abend.

Sonntag, 27. Januar 2019 / 19.09 Uhr - Haus des Sports, Schäferkampsallee 1, Hamburg

Podiumsdiskussion zum Erinnerungstag im deutschen Fußball

Zu Gast sein wird Torkel Wächter, der Sohn des ehemaligen HSV-Spielers Walter Wächter, der als Jude und Kommunist von den Nationalsozialisten verfolgt wurde und aufgrund der damaligen Haltung der Vereinsführung aus dem HSV austrat. Mit Paula Scholz ist eine Mitarbeiterin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme vor Ort, die einen Studientag zum Thema „Fußball in den Konzentrationslagern und in der nationalsozialistischen Gesellschaft“ erarbeitet hat. Mit diskutieren wird auch Moritz Schaefer, Vize-Präsident und Schatzmeister des HSV e.V., der zur Bedeutung von Werten im Sport und der gesellschaftspolitischen Verantwortung des HSV Stellung bezieht sowie Robert Claus, der zu den Themen Vielfalt und Antidiskriminierung im Fußball forscht und publiziert. Alle HSV-Fans sind eingeladen, an der Podiumsdiskussion teilzunehmen.

Samstag, 26. Januar 2019 / 13.00 - 16.00 Uhr, München

Erinnerungs-Inseln

An vier Standorten wird an verfolgte Vereinsmitglieder des FC Bayern München erinnert

  • Löwenbräukeller – Stiglmairplatz
  • Hotel „Stadt Wien“ – Bayerstraße 27
  • Kammerspiele – Maximilianstraße 26
  • Spitzen- und Wäschegeschäft Klauber - Theatinerstraße 35

Die Passanten werden mit einem Flyer informiert.

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Freitag, 25. Januar 2019 / Deutschlandfunk

"!Nie wieder" - mehr als nur einmal im Jahr

Am Wochenende beging der Fußball zum 15. Mal den Erinnerungstag im deutschen Fußball - die Menschen hinter der Initiative sind aber das ganze Jahr aktiv. Wer am Wochenende den Bundesliga-Spieltag aufmerksam verfolgt hat, sollte es mitbekommen haben: Vereine und Fans setzten Zeichen für eine lebendige Erinnerungskultur, gegen Diskriminierung und erinnerten an die Opfer des Nationalsozialismus .

Doch die Mitglieder der Initiative sind das ganze Jahr über aktiv. Sie verlegen und pflegen Stolpersteine, richten Workshops und Veranstaltungen aus oder organisieren Gedenkstättenfahrten mit Fans - immer auch mit Blick auf bedenkliche Entwicklungen heute. Ronny Blaschke spricht im Deutschlandfunk-Sportgespräch mit Matthias Thoma vom Eintracht Frankfurt Museum, Dr. Susanne Franke von der Schalker Fanitiative und Daniel Lörcher von Borussia Dortmund über deren wertvolle Arbeit.

18. - 31.1.2019 /Stadtbibliothek, Karl-Schlierf-Platz 1, Nördlingen

Verehrt - verfolgt - vergessen / Die Opfer des Nationalsozialismus beim FC Bayern München

Die Wanderausstellung "Verehrt - Verfolgt - Vergessen" befasst sich mit den Schicksalen von Vereinsmitgliedern des FC Bayern München, die in Zeiten des Nationalsozialismus aus religiösen und politischen Gründen verfolgt wurden. Unter anderem werden die Biografien des ehemaligen Präsidenten Kurt Landauer und der Trainer Richard Dombi und Otto Beer beleuchtet. Im Ausstellungszeitraum werden außerdem zwei Vorträge und eine Filmvorführung angeboten. Eröffnungsvortrag am 18.1.19 um 20 Uhr mit Diakon Klaus Schultz und am 24.1.19 Filmvorführung "Landauer - Der Präsident".

Freitag, 11. - 13. Januar 2019 / Hessische Sportschule, Otto-Fleck-Schneise 4, Frankfurt

Der andere Fußball /100 Jahre Arbeiterfußball - 125 Jahre Arbeitersport

Vor 125 Jahren wurde der Arbeiter-Turn-und Sportverbund (ATSB) in Deutschland gegründet, dem bei knapp 1,5 Millionen Mitgliedern auch 125.000 Fußballer angehörten. Durch die Machtübernahme der Nazis und dem Aufkommen von millieuübergreifenden Sportverbänden wie dem DFB nach dem zweiten Weltkrieg, verschwand der ATSB von der Bildfläche. Die Wanderausstellung des Paderborner Kreises beschäftigt sich mit der häufig in Vergessenheit geratenen Tradition des Arbeiterfußballs.

Freitag, 11. - 13. Januar 2019 / Hessische Sportschule, Otto-Fleck-Schneise 4, Frankfurt

Erinnern reicht nicht! - 2. Frankfurter Versammlung von "!Nie wieder"

!Nie wieder, die das Erinnern im Namen trägt und für die das Nicht-Vergessen eine so große Bedeutung hat, gibt der zweiten Fußballversammlung in Frankfurt ganz bewusst das Motto: Erinnern reicht nicht! Die Einladung zur Versammlung ist auch ein Aufruf zum Aufbruch und zum konkreten Handeln. In Gesprächen mit Zeitzeugen in Vorträgen, Diskussionsforen, Talkrunden, in 14 Panels und in einem Konzert mit Esther Bejarano und ihrer Microphone Mafia wird das Motto der Versammlung konkretisiert. Dabei geht es sowohl um die Angelegenheiten des Fußballs, als auch um die der Gesellschaft. Es gibt viele gute Gründe, der Einladung zu folgen und die 2. Frankfurter Versammlung mitzugestalten: für Fans aus der Kurve, für alle Fußballbegeisterte, für alle Anhänger*innen einer wehrhaften Demokratie und eines vereinten und starken Europas. Informationen zum Programm und Anmeldung www.erinnerungstag.de