Project Name

Bewerbungsfrist bis zum 31. Mai 2021

Tribüne ohne Grenzen-Preis / Fanprojekt Kaiserslautern

Der Tribüne ohne Grenzen-Preis richtet sich an Einzelpersonen, Vereine, Initiativen, Fanclubs, Institutionen und weitere EntwicklerInnen eines Projekts, welche sich in besonderer Weise im Bereich der Antidiskriminierungsarbeit und im Abbau gesellschaftlicher Barrieren verdient gemacht haben. Willkommen sind Projekte, die im Umfeld des Fußballs, speziell des FC Kaiserslautern, angesiedelt und bei denen Jugendliche und junge Erwachsene entweder als Zielgruppe oder Veranstalter involviert sind. Dies ist jedoch keine Voraussetzung. Der Preis ist dotiert mit je 500 Euro und wird an bis zu drei Projekte verliehen. Nähere Informationen zu Bewerbungsvoraussetzungen sowie die dazugehörigen Bewerbungsformulare sind auf der Fanprojekthomepage abrufbar.

Fanprojekthomepage

5. Februar 2021 - Deister Echo Barsinghausen

NFV-Präsidium und Bürgermeister Henning Schünhof gedenken der Opfer der Weltkriege

Website

4. Februar 2021 um 19:30 Uhr - Online-Veranstaltung

Lebenslinien Queerer Menschen - Talk- und Diskussionrunde aus dem "Stadion" in München

Geschichten aus Auschwitz, Berlin, München, Kapstadt und was der Fußball damit zu tun hat.

Online-Veranstaltung YouTube

Flyer Veranstaltung

1. Februar 2021 um 19:04 Uhr - Schalke 04 Fanbelange

Fanbelange Aktuell Live um 19:04 Uhr auf Facebook

Zu Gast ist der Fanclub „Regenbogen-Knappen“

facebook: FC Schalke 04 Fanbelange

27. Januar 2021 - Hertha BSC

Hertha BSC gedenkt den Opfern des Nationalsozialismus

Zum Erinnerungstag im deutschen Fußball gedenken wir in diesem Jahr besonders den Menschen, die von den Nationalsozialisten aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität als "Abartige und Homosexuelle" stigmatisiert und brutal verfolgt wurden.

Website Hertha BSC

27. Januar 2021 - MAKKABI Deutschland

#NieWieder - Statement

Wir von MAKKABI Deutschland haben in Kooperation mit KESHET Deutschland, dem Verein zur Förderung queeren jüdischen Lebens in Deutschland, ein gemeinsames Statement anlässlich des diesjährigen Erinnerungstages im deutschen Fußball verfasst und von Repräsentant:innen unserer beiden Organisationen per Video einlesen lassen.

Facebook

27. Januar 2021 - SK Rapid Wien

Stein der Erinnerung für Alfred "Fritz" Dünmann

Enthüllung eines Steins der Erinnerung für eines der beiden namentlich bekannten Opfern der Shoah aus den Reihen des SK Rapid.

Stein der Erinnerung

27. Januar 2021 - Beginn: 19:05 Uhr

Queer vadis, Mogontiacum?! Einblicke ins queere Stadt- und Fußballleben

Livestream auf Youtube (einfach www.mainzer-erinnerungsarbeit.de eingeben)

In der vom Fanprojekt Mainz e.V., der Fanabteilung des 1. FSV Mainz 05 und den Supporters Mainz e.V. gemeinschaftlich organisierten, digitalen Podiumsdiskussion möchten wir mit spannenden Gästen ergründen, wie es den Menschen der LGBTQIA*-Gemeinschaft in der Stadt Mainz ergeht. Dabei liegt ein großes Augenmerk auf dem Aushängeschild Fußball (Mainz 05 und seine Fans), als auch den Entwicklungen in der Mainzer Stadtgesellschaft. Welche Erfahrungen machen Menschen, die nicht der heterosexuellen Geschlechternorm entsprechen? Wer engagiert sich für ein tolerantes gesellschaftliches Miteinander in Mainz? Was hat sich zum Positiven entwickelt und wo gibt es noch Verbesserungsbedarf?

27.Januar 2020, 18:30 Uhr

KickOn@Home – 40 Jahre queere Sporthistorie. Ein Talkabend via Zoom und Youtube

In Kooperation mit Queer Football Fanclubs (QFF) und dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) blicken wir auf die queere Sporthistorie der letzten 40 Jahre. Neben Maria Engels, der Vorständin Diversity des SC Janus e.V. in Köln, und dem Gründer und Initiator des Come Together Cup Andreas Stiene, geben Torsten Siebert (Fußballfans gegen Homophobie) und Daniel Hofmann (Rosa Panther Nürnberg) einen Einblick in die Geschichte und diskutieren über mögliche Entwicklungen. Moderiert wird der Talkabend von der Journalistin und rbb/SWR-Moderatorin Frauke Oppenberg.

www.fussball-kultur.org/veranstaltung/event/40-jahre-queere-sporthistorie

In leeren Stadien und ohne die wunderbaren Begegnungen bei Veranstaltungen vor Ort wird auch der Erinnerungstag in diesem Jahr einen etwas anderen Charakter haben. Trotzdem sind alle eingeladen, sich jetzt und in Zukunft aktiv zu beteiligen – die Initiative fordert auf: „Widersprecht […] wenn LGBTIQ+-Menschen geschmäht werden! Seid bereit, ihnen zur Hilfe zu kommen!“ und „Sucht den Kontakt zu den queeren Fußball-Clubs und Queer-Football-Fanclubs.“

27. Januar 2021 - Schalke 04 Fanbelange

Online-Vortrag in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung: „Du Jude - Ich Jude. Antisemitismus betrifft uns alle.“

2021 feiern wir 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Anlässlich des Erinnerungstags im deutschen Fußball veranstaltet der S04 dazu am 27. Januar 2021 einen Online-Vortrag. Interessierte Personen können sich per Mail (fanbelange@schalke04.de) anmelden.

Schalke 04 Fanbelange Online-Vortrag

26. Januar 2021 - Fanbetreuung und das Museum von Eintracht Frankfurt

Auftaktveranstaltung „Verantwortung – Eine Spurensuche“

Die Fanbetreuung und das Museum von Eintracht Frankfurt nehmen den Gedenktag zum Anlass und starten am 26. Januar 2021 mit einer Online-Veranstaltung zum Thema „Die Vereinsführer der Eintracht im Nationalsozialismus“ die zweite Auflage der Programmreihe „Spurensuche“.

Zum Abschluss der ersten Spurensuche machte sich im Herbst 2019 eine Gruppe von Eintrachtler/-innen auf den Weg nach Theresienstadt, einem Ort, an dem auch Eintrachtler eingesperrt, entrechtet und ermordet wurden. Teil der Gruppe war Helmut Sonneberg, langjähriges Vereinsmitglied und rund um das Stadion nur als „Sonny“ bekannt, der 1945 als Kind nach Theresienstadt deportiert wurde.

Im Rahmen des Folgeprojekts möchten sich das Eintracht-Museum und die Fanbetreuung nun mit dem Thema Ver¬antwortung innerhalb des Vereins auseinandersetzen und sich mit der Rolle von Vereinsfunktionären der Eintracht im Nationalsozialismus beschäftigen.

Bei der Auftaktveranstaltung wird die Neuauflage des Projektes und die nachfolgenden Veranstaltungen vorgestellt. Zu Gast ist Max Aigner, Autor der Studie „Vereinsführer – Vier Funktionäre von Eintracht Frankfurt im Nationalsozialismus“. Die vorproduzierte Veranstaltung ist ab Dienstagmittag online auf www.eintracht.de abrufbar.

www.eintracht.de

Weitere Veranstaltungen:

Weitere Veranstaltungen

20. Januar 2021 - Fanprojekt Stuttgart

Erinnern - Ermutigen - Handeln

Die Initiative Initatve „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ wird an den Spiel- und Turniertagen um den 27. Januar 2021 zum 17. Mal die Botschaft des „Nie wieder“ in die Stadien tragen. Damit erinnert sie die Fußballfamilie daran, dass auch Menschen aus ihren Reihen von den Nationalsozialist*innen verfolgt und ermordet wurden.

„Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, ist blind für die Gegenwart.“ (Richard von Weizsäcker)

Die Aufforderung, sich mit der Geschichte zu befassen und in aktuelle gesellschaftliche Vorgänge einzumischen, bleibt notwendig. Wir erleben ein nicht hinnehmbares Anwachsen von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antiziganismus, Antisemitsmus, Sexismus und Ausgrenzung von Menschen der LGBTIQ+ Community. Schmähungen, offener Hass und sogar tätliche Angriffe nehmen zu. Wir dürfen hierzu als offene, werteorientierte, demokratische Gesellschaft nicht schweigen. Auch der Fußball als starker Akteur muss gegen diese Entwicklung aktiv Stellung beziehen.

Die Initiatve „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ wurde 2004 mit einem Aufruf weniger Engagierter in der Evangelischen Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau ins Leben gerufen. Inzwischen wird der Erinnerungstag ligenübergreifend von vielen Vereinen unterstützt und mit Aktionen begleitet. Im Bündnis sind neben Faninitiativen, Fanprojekten und einem breiten zivilgesellschaftlichen Verbund auch DFL, DFB, Landesverbände des DFB, DOSB und Makkabi Deutschland engagiert.

Dieses Jahr steht die Leidensgeschichte der Menschen im Mittelpunkt, die in der Nazizeit aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität gebrandmarkt und brutal verfolgt wurden. Ihre Bedrohung endete nicht mit dem 8. Mai 1945 und ist auch 2021 für die Betroffenen erschreckend real. Noch ist kein gesamtgesellschaftlicher Konsens erreicht, dass alle Menschen ihre sexuelle und geschlechtliche Identität frei und offen leben und zeigen können.

Offziell wird die 17. Kampagne, die am 20. Januar beginnt und bis zum 10. Februar läuf, in der schwäbischen Metropole Stuttgart mit einer Auftaktveranstaltung eröffnet. Verantwortet und gestaltet wird sie von den Julius-Hirsch-Preisträgern, dem Fanprojekt der „Stuttgarter Kickers“ und der Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule, dem Fanprojekt des "VfB Stuttgart“ sowie den beiden Stuttgarter Traditionsvereinen Kickers und VfB.

Am 20. Januar ab 18:00 Uhr erwartet Sie eine spannende Online-Podiumsdiskussion mit namhaften Teilnehmern aus Sport und Gesellschaft moderiert von Bernd Sautter (Autor) zum Thema

„Die Lebenswelt von LSBTIQ+ Menschen in Stuttgart …und was der Fußball damit zu tun hat“

Gäste: Markus Pfalzgraf, Journalist, Mitglied Fußballabteilung Abseitz e.V. | Christian Rudolph, LSVD, DFB-Beaufragter für LSBTIQ+ im Fußball | Matthias Becher, Geschäftsführer SV Stuttgarter Kickers | Holger Edmaier, Geschäftsführer Projekt 100% Mensch

Verfolgen kann man die Diskussion unter folgendem Link:

Livestream Fanprojekt Stuttgart

Flyer Veranstaltung

16. Januar 2021 - Queer Football Fanclubs

Erinnerungstag 2021

Rund um den Erinnerungstag im Deutschen Fußball finden einige Veranstaltungen online statt.

Also, egal ob ihr in Flensburg, Oberstdorf oder irgendwo dazwischen wohnt, vorbeischauen und teilnehmen lohnt sich auf jeden Fall.

Alle Veranstaltungen findet ihr unter:

Online-Veranstaltungen QFF

13. Januar 2021 - Podcast von Sport1

Flutlicht an! #5 Nina Reip: Gesellschaftliche Werte im Sport

Der Weg von Nina Reip war selten geplant und nie straight, hat sie aber genau dahin geführt, wo sie sich am wohlsten fühlt – an eine Schnittstelle. Aktuell die zwischen Sport und Politik. Mit Mara Pfeiffer spricht sie über ihre Arbeit im Netzwerk „Sport & Politik“ und den Erinnerungstag im deutschen Fußball.

Podcast

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Podigee

Kolumne

12. November 2020 - Deutscher Olympischer Sportbund e. V.

Hörmann verurteilt Anschlag auf Ausstellung jüdischer Sportstars in Bochum

Zu dem Anschlag auf die Bochumer Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung - Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ in der Nacht vom 9. auf den 10. November erklärt DOSB-Präsident Alfons Hörmann:

„Diese feige Tat trifft ganz SPORTDEUTSCHLAND. Wir verurteilen die hinterhältigen Angriffe auf das wichtige Andenken unserer Sportkameraden Lilli Hennoch, Alfred und Gustav Felix Flatow und Walther Bensemann auf das Schärfste. Zugleich stehen wir solidarisch mit unseren Mitgliedsverbänden DFB und Makkabi Deutschland und all denen, die sich für die Werte des Sports aktiv einsetzen."

Website

12. November 2020 - Deutscher Olympischer Sportbund e. V.

Hörmann verurteilt Anschlag auf Ausstellung jüdischer Sportstars in Bochum

Zu dem Anschlag auf die Bochumer Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung - Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ in der Nacht vom 9. auf den 10. November erklärt DOSB-Präsident Alfons Hörmann:

„Diese feige Tat trifft ganz SPORTDEUTSCHLAND. Wir verurteilen die hinterhältigen Angriffe auf das wichtige Andenken unserer Sportkameraden Lilli Hennoch, Alfred und Gustav Felix Flatow und Walther Bensemann auf das Schärfste. Zugleich stehen wir solidarisch mit unseren Mitgliedsverbänden DFB und Makkabi Deutschland und all denen, die sich für die Werte des Sports aktiv einsetzen."

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12. November 2020 - Deutscher Olympischer Sportbund e. V.

Hörmann verurteilt Anschlag auf Ausstellung jüdischer Sportstars in Bochum

Zu dem Anschlag auf die Bochumer Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung - Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ in der Nacht vom 9. auf den 10. November erklärt DOSB-Präsident Alfons Hörmann:

„Diese feige Tat trifft ganz SPORTDEUTSCHLAND. Wir verurteilen die hinterhältigen Angriffe auf das wichtige Andenken unserer Sportkameraden Lilli Hennoch, Alfred und Gustav Felix Flatow und Walther Bensemann auf das Schärfste. Zugleich stehen wir solidarisch mit unseren Mitgliedsverbänden DFB und Makkabi Deutschland und all denen, die sich für die Werte des Sports aktiv einsetzen."

Website

10. November 2020 - Amadeu Antonio Stiftung

Herzlichen Glückwunsch an die IVF Leipzig zum Hauptpreis bei der Verleihung des Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2020

Auf einem digitalen Festakt aus der Universitätsbibliothek „Albertina“ zu Leipzig wurde am Dienstagabend die Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport-Fußball (IVF Leipzig) mit dem Hauptpreis des Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2020 ausgezeichnet.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der Jury und sehen den Preis als Bestärkung, uns auch weiterhin für eine Kultur der Gleichberechtigung und Diversität in Sachsen einzusetzen“, so Uli Heinze, Politikwissenschaftlerin und Projektkoordinatorin der IVF. „Seit einigen Jahren gibt es auch im sächsischen Fußball positive Entwicklungen im Bereich Demokratiebildung, wie die Einrichtung der Stelle für 'Integration und Demokratie' beim Sächsischen Fußballverband (SFV) belegt. Allerdings sind homofeindliche Beleidigungen, Abwertungen von Fußballspielerinnen sowie rassistische Schmähungen weiterhin Alltag auf den Fußballplätzen. Mit Blick auf die Sensibilisierung für Diskriminierungsvorfälle sehen wir auch bei den regionalen und landesweiten Verbänden noch Nachholbedarf“, erläutert Heinze.

Die IVF Leipzig leistet seit über 10 Jahren Bildungsarbeit im sächsischen Fußball zu den Themen Vielfalt, Gleichberechtigung und Teilhabe. Ein Fokus ihrer Arbeit liegt hierbei in der Sensibilisierung für verschiedene Diskriminierungsformen und Vorurteile, die sowohl im Breitensport-, als auch im professionellen Fußball zu beobachten sind. Im aktuellen Projekt 'Ein Verein für Alle' kooperiert die Initiative langfristig mit sächsischen Fußballvereinen. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Sensibilisierung der Vereinsmitglieder gegenüber diskriminierendem Verhalten im Fußball sowie ein Austausch über Gegenstrategien. Mit vielfältigen Bildungsangeboten werden verschiedene Akteur*innen in den Vereinen angesprochen um gemeinsam eine Vereinskultur der Gleichberechtigung und Vielfalt zu stärken.

Der Sächsische Förderpreis für Demokratie wird ausgelobt von der Amadeu Antonio Stiftung, der Freudenberg Stiftung, der Sebastian Cobler Stiftung, der Dirk Oelbermann Stiftung und der Doris-Wuppermann-Stiftung. Er wird seit 2007 jährlich vergeben. In diesem Jahr wählte die Jury aus 50 Bewerbungen die Preisträger*innen aus.

Website

20. Oktober 2020 - Südbadischer Fußballverband e.V.

Preisverleihung des Gottfried-Fuchs-Preises in Freiburg

Der Gottfried Fuchs Preis ist der kleine Bruder des Julius Hirsch Preises. Er hat auch mit der "!Nie wieder- Mischpoche"zu tun über die Personen Alfred Sengle und Eberhard Schulz. Den 3. Preis haben die "!Nie wieder - Freunde*innen aus Hoffenheim verliehen bekommen. Die Pressemitteilung des Südbadischen Fußballverbandes e.V. als Datei zum Download:

Pressemitteilung

Außerdem der Link zur Website vom Württembergischen Fußballverband e.V.:

Website

September 2020 - Mauthausen Komitee Österreich

Menschlichkeit ohne Grenzen!

Das vom Mauthausen Komitee Österreich veröffentlichte aufrüttelnde Video steht unter dem Jahresmotto "Menschlichkeit ohne Grenzen". In dem Video schildern Amber Weinber und Rouven Margules, Enkel von Opfern des Nazi-Terrors, die Geschichte ihrer Großmütter. Gertrude Weinber und Mathilde Margules mussten als Jugendliche aus Wien flüchten. Amber und Rouven wären heute nicht bei uns, wenn es damals nicht Menschen gegeben hätte, die ihren Großeltern geholfen haben.

YouTube-Video

Samstag, 19. September 2020 - Aufruf

Tag der Zivilcourage

Warum setzen wir uns für Zivilcourage ein? Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass Zivilcourage ein ganz wesentlicher Baustein für unsere Freiheit und Demokratie ist. Jeder kann überall dazu beitragen - ob Klein oder Groß -, dass wir uns alle geschützt, verstanden und geborgen fühlen. Außerdem gibt es viele Engagierte, die sich im Namen der Zivilcourage auf verschiedene Art und Weise stark machen und die den 19.09. nutzen können, um durch erhöhte Sensibilität mehr Menschen als sonst zu erreichen und Zivilcourage greifbar zu machen. Was könnt ihr tun? Egal, ob als Verein, Gemeinde, Schule, Uni, Kindergarten,… Jeder von uns kann Zivilcourage lernen, weitergeben und darüber sprechen. Das Netzwerk kann wachsen und kann dabei voneinander lernen. Alle sind wichtig und jeder kann zur Gestaltung unserer Gesellschaft beitragen. Macht mit!

Website

Samstag, 12. September 2020 um 11 Uhr - Geschwister-Scholl-Platz, München

Solidarität statt rechter Verschwörungswahn

Die Querdenken-Proteste sind brandgefährlich und das nicht erst seit dem inszenierten Versuch von Rechtsextremisten und Nazis, das Reichstagsgebäude, unseren Bundestag zu besetzen. Die organisierte Neonazi-Szene ist nicht nur ein kleiner Teil der Demos, der zufällig mitläuft. Faschisten und Nationalisten haben die Demos nicht „nur“ unterwandert, sie bestimmen die Inhalte und Ziele der Veranstaltungen. Der Initiator der Querdenken-Proteste, Michael Ballweg, will das Grundgesetz außer Kraft setzen und hat sich zur QAnon-Bewegung bekannt, einer so bizarr wie gefährlichen Verschwörungsideologie, die von Rechtsradikalen und Reichsbürgern bestimmt ist. Nie wieder unterstützt den Aufruf zur Demo. Bringt bitte unbedingt eine Maske mit und haltet den Mindestabstand ein.

Solidarität statt rechter Verschwörungswahn

Donnerstag, 10. September 2020 um 20:00 – Blau-Weiss statt Braun e.V. - KSC-Fans gegen Nazis

Einladung zur Onlinelesung von Blau Weiss statt Braun

BWsB e. V. präsentiert auf der Facebookseite die Onlinelesung mit anschließender Diskussion mit dem Autoren Ronny Blaschke und seinem neuen Buch MACHTSPIELER - Fußball in Propaganda, Krieg und Revolution. Da das Buch sehr komplex ist, möchten wir zum Inhalt des Buches auf die Seite des Autors verweisen. Für die anschließende Diskussion konnten folgende Gesprächspartner*innen gewonnen werden und werden zugeschaltet: Ronny Blaschke = Autor des Buches Machtspieler; Fix - Groundhopper und Länderspielfan zum Thema Atmosphäre bei Länderspielen; Nadim z. Rai zum Thema Fußball in Syrien; Gleen Jäger (Journalist) zum Thema Quatar. Danke schonmal an Andreas Gräber (Fanbetreuung KSC) für die Technik. Moderation: Stefan Stoll (Vorsitzender BWsB e. V.). Zusammen möchten wir die Themen des Buches beleuchten und auch auf die Situation in anderen Ländern eingehen.

Seite des Autors

Zvi Cohen erzählt seine Lebensgeschichte in diesem Video - Zeitzeugen Aussage zum 75. Gedenktag des Holocaust 2020, mit englischen Untertiteln

Als Eberhard Schulz Zvi Cohen 2008 im Kibbuz „Beit Terezin“ kennenlernte, im Rahmen des Turniers der U18 – Nationalteams, war das nicht nur der Beginn einer Freundschaft. Zvi erzählte dort den jungen deutschen Kickern, seine Lebensgeschichte und auf Einladung von „!Nie wieder“ diese viele Male auch in Deutschland. Die Orte Berlin – Theresienstadt – der Kibbuz Ma‘aberot bei Tel Aviv prägten seine Lebensgeschichte.1931 in Berlin geboren, erlebte er die grauenvolle Naziverfolgung. Mit 12 Jahren wird er zusammen mit seinen Eltern nach Theresienstadt deportiert. Im Februar 1945 wird die kleine Familie auf wunderbarer Weise gerettet, in dem sie den Zug von Theresienstadt in die Schweiz besteigt. Dieser Zug hätte auch nach Auschwitz fahren können. Der Hölle entkommen, erzählt Zvi über sein Leben in Israel und von der zwingenden Notwendigkeit, gegen den zerstörerischen Wahnsinn des Antisemitismus, des Rassismus und des Fremdenhasses unablässig sich zu empören und zu engagieren.

YouTube

Mittwoch, 20. Juli 2020 – FC Ente Bagdad

Offener Brief: Lesbos darf nicht in Vergessenheit geraten

Der FC Ente Bagdad richtet in einem offenen Brief einen Aufruf zur Soforthilfe für die auf Lesbos im Lager Moria gestrandeten Geflüchteten an die Verantwortlichen der deutschen und europäischen Politik. Sie hoffen auf schnelle Hilfe der Politik. Die angekündigte Übernahme von 1.500 Flüchtlingen hat nämlich bisher nur zu einem sehr geringen Bruchteil stattgefunden.

Website

Montag, 13. Juli 2020 - NRW

Bildungsarbeit in den NRW-Fanprojekten

Eine neue Publikation in der Reihe „Jugend in NRW“ mit dem Titel „Fanarbeit und historisch-politische Bildung in nordrhein-westfälischen Fanprojekten“ ist erschienen. In diesem Band werden verschiedene Formate vorgestellt, die Fanprojekte für den Themenbereich Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit in diesem Themenfeld entwickelt haben.

Website

Dienstag - Mittwoch, 7. - 8. Juli 2020 - FANport Münster

Sommerferien mit dem FANport Münster

Für die Sommerferien bietet FANport Münster verschiedene Angebote für junge Preußenfans und andere Fußballbegeisterte aus Münster an. Mit dem Lernort Preußenstadion ins Jüdische Museum nach Dorsten sowie in die Wewelsburg bei Paderborn, wo die Ausstellung „Fußball im Nationalsozialismus“ besucht wird. Infos gibt es hier:

Website Lernort Preußenstadion

Für die fünfte Ferienwoche gibt es ein reichhaltiges Freizeitprogramm. Einzelheiten findet sich unter:

Website FANport Münster

Samstag, 4. Juli 2020 - Nie wieder! - auch in Kandel

Nach der Ermordung eines Kandeler Mädchens durch einen syrischen Asylbewerber im Dezember 2017 wurde das Städtchen Kandel in der Südpfalz zum Brennpunkt von Rechtsextremismus. Unter dem Vorwand "Schutz und Sicherheit für Frauen und Kinder" demonstrieren jeden Monat Rassisten, Neonazis und Rechtsextremisten. Ihre krude These: Menschen, die nicht aus Deutschland kommen, sind alle gewalttätig und minderwertig - und müssen "weg" - zusammen mit den Politikern, die für die deutsche Asylpolitik verantwortlich seien. Zuende gedacht bedeutet das nichts anderes als eine Abschaffung unserer Demokratie und Grundrechte, nach denen jeder Mensch gleich zu behandeln ist. Unabhängig von Herkunft, Nationalität, Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung. Das Bündnis "Kandel gegen Rechts" organisiert regelmäßig Protestkundgebungen und leistet Aufklärungsarbeit. In diesem Bündnis arbeiten auch Mitglieder von Blau-Weiß statt Braun e.V. mit. Rassismus bedeutet Ausgrenzung und Isolierung von Menschen und führt nicht selten zu nonverbalen und physischen Angriffen gegen Minderheiten. Das müssen wir verhindern, die deutsche Geschichte zwischen 1933 und 1945 darf sich nicht wiederholen. Nie wieder!

Freitag, 5. - 7. Juni 2020 - Ver.di Bundesgeschäftstelle in Berlin

Die Zukunft des Fußballs ist weiblich - oder nicht?!

Das Netzwerk F_in - Frauen im Fußball gibt es seit 2004, es verbindet seitdem weibliche Fußballfans, Journalistinnen, Spielerinnen und Fanprojeklerinnen aus dem deutschsprachigem Raum und fungiert als Interessenvertretung sowie wichtiges Sprachorgan für viele weibliche Fußballfans. Im Rahmen der Konferenz öffnet sich das Netzwerk für Interessierte und möchte über drei Tage mit euch zusammenkommen, um über Geschlecht, Vielfalt und Feminismus im Fußball zu diskutieren. Angeboten werden neben Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen, auch ein Markt der Möglichkeiten, die Fan.Tastic Females Ausstellung, Kinderbetreuung, Übersetzungsmöglichkeiten sowie ein buntes Abendprogramm. Wer Lust hat, auf dem Markt der Möglichkeiten einen Tisch mit seiner oder ihrer Gruppe oder Initiative zu bespielen, kann uns anschreiben konferenz.2020@gmail.com, ebenso wie Freiwillige, die uns vor Ort unterstützen möchten.

Mittwoch, 3. Juni 2020

"Es geht um Menschenrechte"

Fortuna Düsseldorf tritt rassistischen und fremdenfeindlichen Bestrebungen aktiv entgegen. So steht es in der Satzung des Traditionsvereins. Das Gleiche macht derzeit Torwart Zack Steffen, in dessen Heimat, den USA, es nach dem Tod von George Floyd zu zahlreichen Demonstrationen kommt, bei denen sich die Teilnehmer gegen Rassismus und Polizeigewalt gegenüber Schwarzen aussprechen. Der Nationaltorhüter engagiert sich aktiv gegen Rassismus. www.f95.de hat mit ihm darüber gesprochen.

Website

Montag, 1. Juni 2020

"Hamburger Fußball im Nationalsozialismus"

"Hamburger Fußball im Nationalsozialismus. Einblicke in eine jahrzehntelang verklärte Geschichte." ist der Titel einer Wanderausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, die zum ersten Mal 2016 im Hamburger Rathaus gezeigt wurde. In dem Podcast, eingestellt im Netzwerk Erinnerungsarbeit (HSV) spricht Paula, die an der Erarbeitung der Ausstellung beteiligt war, über diese Geschichte. Welche Rolle spielte der Fußball im Nationalsozialismus? Wer konnte damals überhaupt Fußball spielen? Was lässt sich über den HSV zu dieser Zeit sagen?

Website

Freitag, 8. Mai 2020 - Fanprojekt Babelsberg

"Erinnerungsarbeit im Fußball" / Podcast

Anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung vom deutschen Faschismus, haben Christian aus der Fanszene des SV Babelsberg 03 und von der Geschichtswerkstatt Rotes Nowawes, mit Lukas vom Fanprojekt über die Bedeutung von Gedenken und Erinnern im Fußball gesprochen.

Podcast

Mittwoch 15. April 20.15 Uhr / ZDF info

"24 Stunden Dachau"

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des KZ Dachau begleitete und interviewte ZDFinfo Zeitzeugen und Personen, die sich aktuell in Dachau in der Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit engagieren. Besonders wertvoll sind sicherlich die Interviewsequenzen mit den Zeitzeugen Abba Naor (92, KZ-Dachau-Überlebender) und mit Georg Stefan Troller (98, als amerikanischer Soldat kurz nach der Befreiung im KZ Dachau). Das Filmteam hat auch einen Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte von Spielern der U16 und U 17 von Schalke 04 begleitet. Ausschnitte werden in der Doku zu sehen sein. Die Dokumentation wird in der Mediathek zur Verfügung stehen. Begleitet hat die Mannschaften Diakon Klaus Schultz, von der Evangelischen Versöhnungskirche. Er bietet seit vielen Jahren Schwerpunktrundgänge zu Fußball im KZ in der Gedenkstätte an.

Die Dokumentation wird in der Mediathek zur Verfügung stehen.

Website

Donnerstag, 9. April 2020 / 20 Uhr - DESI, Brückenstraße 23, Nürnberg - Fanprojekt Nürnberg

„Antisemitismus im Fußball“ / Vortrag von Florian Schubert

Fußball wird von Millionen von Menschen in Deutschland gespielt, von noch mehr Fans im Stadion oder am Bildschirm verfolgt. Fußball ist ein kulturelles Ereignis - und gleichzeitig ein Bereich, in dem Diskriminierung und besonders Antisemitismus noch immer gegenwärtig sind, so der Autor Florian Schubert. Mit antisemitischen Stereotypen werden seit jeher gegnerische Spieler, Fans und auch Schiedsrichter diskreditiert. Florian Schubert eruiert, in welcher Form und in welchen Kontexten Antisemitismus im Fußball seit den 1980er Jahren in der BRD und in der DDR auftaucht und wie er fußballintern bewertet wird. Er untersucht die Funktion antisemitischen Verhaltens bei Fans, Spielern und Vereinsverantwortlichen - von Nationalmannschaft und DFB bis hin zu regionalen Vereinen. Am Ende steht die Frage, ob das Stadion in Bezug auf diskriminierendes Verhalten eine Sonderstellung einnimmt oder als Brennglas gesellschaftlicher Phänomene gesehen werden kann.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der „Fußballkulturwochen gegen Antisemitismus“ vom Fanprojekt Nürnberg statt.

Donnerstag, 9. April 2020

Aufruf: Grundrechte, unsere Geschichte und was wir jetzt brauchen

"!Nie wieder" steht neben der Erinnerung ebenso für die Gegenwart: für ein demokratisches Miteinander, für Solidarität und Anerkennung, für ein gelebtes Europa, für Frieden und das bewusste Leben und Einfordern der Menschenrechte. - Wir schauen gerade zu unseren Freund*innen nach Italien und Spanien und in die anderen Länder, in denen die Corona-Pandemie zu großem Leid führt und wo beschämend wenig von einer tatkräftigen Solidarität der europäischen Nachbarn zu sehen ist. - Wir schauen in die griechischen Lager, wo geflüchtete Kinder und Erwachsene keine Chance haben, die heutigen Hygieneregeln ansatzweise einhalten zu können und die europäische Solidarität versagt.

Aufruf

Montag, 30. März 2020 / 1930 Uhr - Bürgersaal Landtag NRW

Zeitspiel - Das Mädchenorchester von Auschwitz

Nach Texten von Fania Fenelon und Arthur Miller lädt das junge Ensemble Mariengarten unter der Regie von Sascha Drücker in den Landtag ein.

Flyer

Donnerstag, 26. März 2020 / 18 Uhr - Altes Rathaus in München

"Münchner Lichtblicke 2019" / Preis

Seit dem Jahr 2000 vergeben die Landeshauptstadt München, die Lichterkette e.V. und der Migrationsbeirat München den Förderpreis “Münchner Lichtblicke”. Mit dem Preis werden Initiativen, Projekte und Einzelpersonen geehrt, die sich Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entgegenstellen und sich in vorbildlicher Weise für ein friedliches Miteinander, Toleranz und kulturelle Vielfalt einsetzen. Dabei stehen Projekte im Vordergrund, die noch wenig bekannt sind, kreative Lösungsansätze zeigen und die Partizipation von Migranten verwirklichen. Die Auszeichnung wird jährlich vergeben. Die Münchner Gruppe von "!Nie wieder" hat den Preis für seine engagierte Arbeit bekommen.

Mittwoch, 25. März 2020 / 11.00 und 20 Uhr - Kulturzentrum Schlachthof, Findorffstraße 51, Bremen

Drei Tage im März – Vom Bremer Schlachthof nach Auschwitz

Dokumentarisches Musiktheaterstück von Dardo Balke und Ralf Lorenzen. Initiiert hat die Aufführung der Arbeitskreis „Erinnern an den März 1943“. 275 Sinti und Roma aus dem Nordwesten vom Schlachthof in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert.

Donnerstag, 12. März 2020 / 19:00 Uhr - Haus der Fußballkulturen, Cantianstraße 25, Berlin

"Ultras in Syrien - Fankultur im Kriegsgebiet"

Seit rund neun Jahren tobt ein blutiger Bürgerkrieg in Syrien. Trotz dieser Umstände ist die syrische Ultràszene nicht klein zu kriegen. So unvorstellbar es auch klingen mag, die Freude am Fußball ist nicht verloren gegangen. In einer auf den Kopf gestellten Welt verbindet syrische Ultras noch immer etwas mit all den anderen Ultras dieser Welt: Die Liebe zum Fußball und zum eigenen Verein. Doch es geht ihnen nicht nur um den Sport, sie wirken mit ihrem Engagement auch in eine gespaltene Gesellschaft hinein.Mit einem kurzen Film und einem Vortrag von einem Referenten aus Syrien wird nachgezeichnet, wie sich der Fußball und mit ihm die Fanszene unter den Bedingungen des Krieges entwickelt haben und wie sich die Ultràbewegung positiv auf die Gesellschaft auswirkt. Im Anschluss wird es Raum für Fragen und Diskussionen geben.

Website

Bis 31. Januar 2020 - Erlebniswelt FC Bayern München, Allianzarena

Zwischen Atelier und Fußballplatz

Am 27. Februar 1900 haben 17 Künstler und Kreative den FC Bayern München gegründet. Unter ihnen waren unter anderem Maler, Bildhauer und Fotografen. Die Ausstellung "Zwischen Atelier und Fußballplatz" befasst sich mit Persönlichkeiten Münchens zur Zeit des Schwabinger Kunst-und Kulturlebens, auf und neben dem Fußballplatz.

Donnerstag, 30. Januar 2020 / 19 Uhr - Kulturzentrum Bellevue di Monaco, Müllerstraße 2 – 6, München

"Für die deutschen Sinti und Roma war der Krieg 1945 nicht zu Ende"

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, am 27. Januar 2020, wird der Sinto Oswald Marschall, über die Verfolgungs- und Leidensgeschichte seines Volkes in Zeiten des Genozids erzählen. Die Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“ lädt den erfolgreichen Amateurboxer, der zahlreiche Kämpfe in der deutschen Nationalstaffel bestritt, zu einem Dialog ein, in deren Mittelpunkt er auch über seine Familien- und Lebensgeschichte berichtet. Einer der Dialogschwerpunkte liegt auf der aktuellen Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrung der über 600 Jahre in Deutschland lebenden Sinti und Roma. Die Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“, 2004 in der Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau gegründet, bringt sich seither mit klugen und kreativen Aktionen und Projekten im Fußball und in der Zivilgesellschaft ein. Dieses Engagement ist begründet in der Aufforderung der überlebenden Häftlinge, dass Auschwitz und Dachau „Nie wieder“ sei. Im Rahmen der 16. Kampagne „!Nie wieder - Erinnerungstages im deutschen Fußball“ versteht sich diese Veranstaltung als eine unbedingte Einmischung gegen den aktuell wachsenden Antiziganismus in Deutschland und Europa.

Flyer

Montag, 27. Januar 2020 / Chelsea

Chelseas Kampagne "Say No to Antisemitism"

Der englische Premier-League Klub FC Chelsea begeht den diesjährigen "Holocaust-Gedenktag" mit einer besonderen Aktion. Auf der Westseite des Stadions Stamford Bridge im Londoner Stadtteil Fulham entsteht derzeit ein 84 Quadratmeter großes Wandgemälde mit den Konterfeis dreier Fußballer, die in Auschwitz gefangen gehalten wurden. Eines der drei Konterfeis zeigt den deutsch-jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch, der zwischen 1911 und 1913 sieben Länderspiele für Deutschland bestritt und 1943 nach Auschwitz deportiert wurde.

Chelseas Vorstandsvorsitzender Bruce Buck sagt: "Millionen von Menschen wurden während des Holocaust ermordet. Da immer weniger Zeitzeugen des 2. Weltkriegs heute noch leben, wird es immer wichtiger, an die Gräueltaten dieser Zeit zu erinnern, immer mit dem Ziel, das so etwas nie wieder geschieht." Das Wandgemälde ist Teil von Chelseas Kampagne "Say No to Antisemitism" und wird vom Teambesitzer Roman Abramovich finanziert. Über eine Livekamera können User auf der Internetseite des Klubs dem englisch-israelischen Künstler Solomon Souza beim Erstellen des 12 x 7 Meter großen Wandgemäldes zuschauen.

Website

Montag, 27. Januar 2020 / Bundesliga

Erinnerungstag im deutschen Fußball

Um den Spieltag wird in der Bundesliga mit dem Erinnerungstag im deutschen Fußball mit Durchsagen und Aktionen an den 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz erinnert. Profi- und Amateurvereine erinnern daran. Auch im deutschen Fußball wird jährlich am 27. Januar mit dem "Erinnerungstag des deutschen Fußballs" an die Auschwitz-Befreiung des Lagers erinnert. Der inzwischen 16. Erinnerungstag mit der klaren Botschaft "Nie wieder!" wird in diesem Jahr von DFB-Präsident Fritz Keller und DFL-Geschäftsführer Christian Seifert gefördert und unterstützt.

Stadiondurchsage

Website ZDF

Website RP Online

Montag, 27. Januar 2020 / 17.00 - 19.00 Uhr - an über 100 Gedenkorten in Deutschland

#LichterGegenDunkelheit - Beleuchtungsflachmob

An über 100 Orten werden am 75. Jahrestag der Befreiung Orte des Terrors und der Gewalt in der Zeit des Nationalsozialmus beleuchtet sein. Begleitet wird der Beleuchtungsflashmob mit vielfältigen Aktionen. Um 17.00h findet in Berlin ein Pressegespräch statt, im Rahmen dessen die Website www.lichter-gegen-dunkelheit.de freigeschaltet wird. Über Hashtag #LichterGegenDunkelheit und #75Befreiung kann die Aktion live verfolgt werden. "!Nie wieder" unterstützt diese Aktion.

Website (Anmerkung; geht erst am 27.1.20 um 17 Uhr)

Montag, 27. Januar 2020 /15.00 - 15.50 - 17.00 Uhr / Innstraße 18, Montegelasstraße 2, Neuberghauserstraße 11 in München

Erinnerungszeichen für Irene & Wilhelm Neuburger und für Hedwig & Hugo Railing

Der FC Bayern München, die Stadt München und "!Nie wieder" erinnert mit Stelen und Tafeln an den letzten Wohnorten an verfolgte und ermordete Vereinsmitglieder.

Flyer

Freitag, 24. Januar 2020 / 16 Uhr - Jakobsplatz München

Gesicht zeigen gegen Judenhass!

PEGIDA darf sein antisemitisches Gift in der Mitte unserer Stadt verbreiten: Dabei bleibt es auch nach dem Beschluss des Kreisverwaltungsreferats vom Montag.Die PEGIDA-Demonstration mit dem Titel "Beschneidung von Kindern und Säuglingen verbieten" wird lediglich in die Sendlinger Straße verlegt und findet damit immer noch in Sichtweite der Synagoge statt. An ihrem judenfeindlichen Inhalt ändert sich nichts. Judenhass darf in München keinen Platz haben! Zur Unterstützung des jüdischen Lebens in unserer Stadt sind mehrere Gegenveranstaltungen geplant.

Daher appelliert Charlotte Knobloch, Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayer und der Präsident Robby Raiber, Präsident von Maccabi München auf den Jakobsplatz zu kommen, Gesicht zu zeigen und Freunde, Verwandte und Bekannte mitzubringen. Je mehr Menschen gegen Judenhass auftreten, je deutlicher die Absage an Hass und Intoleranz, desto besser.

Freitag, 24. Januar - 10. Februar 2020

16. Erinnerungstag im deutschen Fußball

In Zusammenarbeit mit der DFL und dem DFB gibt es zahlreiche Aktionen im und um die Stationen in der Bundesliga und bei den Amateurvereinen.

Stadiondurchsage

Donnerstag, 23. Januar 2020 / Maschinenhaus der Kulturbrauerei Berlin

"Freistoß – Anstoß – Abpfiff: Berliner Fußball 1990“

Unter diesem Motto unternehmen wir eine Zeitreise zurück zum 27. Januar 1990. Hertha und Union treffen vor zehntausenden Berliner*innen erstmals nach dem Mauerfall im Olympiastadion aufeinander. Zeitgleich begegnen sich im Prenzlauer Berg Vereine aus den vormals geteilten Stadthälften zum ersten gesamtberliner Turnier. Der Fußball hatte in der Zeit der deutschen Teilung eine verbindende Brücke zwischen Ost und West gebildet.

Die Volksfeststimmung verflog jedoch alsbald und wurde von den tiefgreifenden Veränderungen des Jahres 1990 überlagert: Was bedeutete die Überwindung der Teilung und das Zusammenwachsen für die Vereine, die Verbände und die Spieler? Darüber reden wir mit den Beteiligten: Helmut Klopfleisch, bis 1990 wahrscheinlich größter Hertha-Fan aus Ost-Berlin, Heiko „Pille“ Buchholz, pflegte schon vor 1990 Fanfreundschaften über die Mauer hinweg, Olaf Seier, am 27. Januar 1990 Kapitän des 1. FC Union Berlin, Theo Gries, am 27. Januar 1990 für Hertha BSC auf dem Platz, Peter Deutschmann (VfB Pankow), wirkte 1990 an der einzigen Ost-West-Vereinsfusion mit, Christian Wille (TSC Friedenau), begründete 1990 das einzige Mauerfallgedenkturnier, Kathrin Nicklas, wechselte 1990 in der Verbandsarbeit von Ost nach West und Uwe Hammer, 1990 im Präsidium des West-Berliner Fußballverbandes.

Mittwoch, 22. Januar 2020 / Bayrisches Fernsehen

Fans von 1860 München besuchen die KZ-Gedenkstätte Auschwitz

Über den Besuch vom Fanprojekt München mit Fans von 1860 München in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz ist eine Reportage entstanden. Der BR hat die Gruppe begleitet. Auch Fans vom FC Bayern werden in einigen Tagen mit dem Fanprojekt München in die Gedenkstätte Auschwitz fahren.

Film

Dienstag, 21. Januar 2020 / 18 Uhr - BAIZ, Schönhauser Allee 26a, Berlin

Ein schwieriges Feld - Fußball und Fankultur in Nordkorea

Wurde der Bevölkerung tatsächlich vorgegaukelt, Nordkorea hätte die WM gewonnen? Gibt es dort eine Liga und kann man überhaupt Spiele besuchen? Welche Rolle spielt der 25. April und was wurde aus den Helden von 1966? Michael (Zeitspiel – Magazin für Fußball-Zeitgeschichte) und Harry (Pyongyang Travel) bieten einen seltenen Einblick in die Fußballkultur Nordkoreas und berichten von ihren eigenen Erfahrungen auf Reisen im Lande anhand von Bildmaterial und einer offenen Diskussion.

Moderation: Rico Noack (Gesellschaftsspiele e.V.).

Im Vorfeld der Veranstaltung wird ab 18:00 Uhr der Dokumentarfilm „The Game of Their Lives“ gezeigt.

Samstag, 19. Januar - 11. Februar 2020 - Mainz

Gemeinsam für Erinnerung und Vielfalt

Im Rahmen des Erinnerungstages im Deutschen Fußball veranstaltet FC Ente Bagdad, in Zusammenarbeit mit dem 1. FSV Mainz 05, dem Fanprojeket Mainz und den Supporters Mainz ein Vielzahl von Veranstaltungen.

Website

Sonntag, 19. Januar 2020 - Fanprojekt Stuttgart

Exkursion zur Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Leonberg

Die beiden langjährigen Kickers-Fans Dieter Rebstock und Holger Corsten werden durch die Gedenkstätte führen. In den beiden 300 m langen Röhren des ehemaligen Engelberg-Autobahntunnels wurden Häftlinge aus dem elsässischen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof unter entsetzlichen Bedingungen zur Mitarbeit bei der Produktion von Tragflächen des Messerschmitt-Düsenjägers Me 262 gezwungen. Danach werden sie einen Vortrag präsentieren, in dem der jüdische Beitrag zum Fußball in Süddeutschland beleuchtet wird, selbstredend mit Bezug zu den Stuttgarter Kickers.

Die Exkursion ist Teil der vielfältigen Aktionen zum „16. Erinnerungstag im deutschen Fußball“, mit dem der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz gedacht wird, der sich am 27. Januar 2020 zum 75. Mal jährt.

Freitag, 16. Januar 2020 / 19 Uhr - EineWeltHaus München, Schwanthalerstraße 80

Katar, Menschenrechte und der FC Bayern - Hand auf, Mund zu?

Das Land steht seit Jahren wegen der Ausbeutung von Gastarbeitern und zahlreicher Menschenrechtsverletzungen in der öffentlichen Kritik. Tausende Arbeiter verloren in den letzten Jahren durch die widrigen Arbeitsbedingungen ihr Leben. Im ersten Halbjahr 2019 kamen allein aus Nepal 111 Gastarbeiter auf katarischem Boden zu Tode. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch kritisieren wiederkehrend, dass grundlegende Menschenrechte nicht eingehalten werden. Nicht selten sehen sich die großteils aus Südostasien und Afrika stammenden Arbeiter sklavenähnlichen Bedingungen ausgesetzt. Auf Kritik an der Partnerschaft mit Katar ist von Seiten der Vorstände und des Präsidiums des FC Bayern immer wiederholt von einer „verbesserten Situation der Arbeiter- und Menschenrechte“ in Katar zu hören, dass man im Dialog sei und nur ein Dialog etwas zum Positiven verändern können.

Zwei Mitglieder des vor Ort in Katar selbstorganisierten nepalesischen Arbeiter-Netzwerks, Shramik Sanjal (shramiksanjal.org), haben unsere Einladung, nach München zu reisen und über die Situation der Menschen- und Arbeitsrechte in Katar zu sprechen, angenommen. Für eine Diskussion über die Situation in Katar und darüber, was Partner, seien es Fußballverbände oder Fußballvereine, wie der FC Bayern München, und/oder Fans an Beitrag leisten können/müssen, sind zudem weitere Gesprächsteilnehmer geladen, u.a. Vertreter vom FC Bayern.

Flyer